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Mein Name ist Sylvia, ich wurde 1967 geboren, bin seit 1990 verheiratet und habe zwei Söhne, die 1993 und 1998 geboren wurden.

Zu den Meerschweinchen kam ich durch meinen jüngeren Sohn, der sich zwei Meerschweinchen zum Geburtstag wünschte.  Zu dem Zeitpunkt wusste ich schon, dass ich keine Meerschweinchen aus der Zoohandlung kaufen wollte. Zum Einen, da sie meist aus Massenvermehrungen stammen und zum Anderen gefielen sie mir auch vom Aussehen nicht. Bei unseren ersten Meeschweinchen (bzw. die von meinem Sohn) handelte es sich noch um zwei Crested-Meerschweinchen, Gwendolin und Chip. 

Beim Surfen durch das Internet stieß ich dann irgendwann auch auf die Schweizer Teddys, die mir besonders gefielen und es wuchs der Wunsch, eine kleine Zucht aufzubauen. Meine ersten Zuchtpärchen bekam ich von Birgit aus Kiel, die sie mir sogar bis nach Zingst brachte.

Dann nahm die Sache ihren Lauf .... Es wurde der Schuppen ausgeräumt, Ställe und Freigehege gebaut und die ersten drei Würfe sind in 2009 gefallen.

Nun stand noch die Frage nach dem Zuchtnamen. Es sollte ein Name sein, der etwas von den sonst gebräuchlichen Zuchtnamen abweicht und auch etwas mit mir zu tun hat. So kam ich dann auf den Namen "VOM LÜTTEN INSELLAND". Warum dieser Name? Er hat etwas mit meinem Wohnort zu tun und spiegelt meine Einstellung zu ihm wieder.

Es gibt ein Gedicht, bzw. auch Lied, welches von unserer Heimatdichterin Martha Müller-Grählert geschrieben wurde. Dieses handelt von meinem Heimatort Zingst, welcher auf der Halbinsel Zingst liegt. In Zingst aufgewachsen schrieb sie vor Heimweh ein Gedicht, das unter der Überschrift: "Mine Heimat" veröffentlicht wurde. Da auch ich in Zingst aufgewachsen bin, kann ich dieses Gedicht sehr gut nachvollziehen und mich damit identifizieren.

Für alle, die dieses Gedicht/Lied nicht kennen, hier nun der Text. Ich hoffe, ihr könnt euch damit ein besseres Bild davon machen, was ich meine ...

 

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,
wo de gäle Ginster bleught in’ Dünensand,
wo de Möwen schriegen grell in’t Stormgebrus,
dor is mine Heimat, dor bün ick tau Hus.

 

Well- un Wogenruschen wiern min Weigenlied,
un de hogen Dünen seg’n min Kinnertied,
seg'n uck mine Sähnsucht un min heit Begehr,
in de Welt tau fleigen öwer Land un Meer.

 

Woll hett mi dat Läwen dit Verlangen stillt,
hett mi allens gäwen, wat min Hart erfüllt,

a
llens is verschwunden, wat mi quält un drew,
häw nu Fräden funden, doch de Sähnsucht blew.

  

Sähnsucht nah dat lütte, stille Inselland,
wo de Wellen trecken an den witten Strand
wo de Möwen schriegen gell in’t Stormgebrus;
denn dor is min Heimat, dor bün ickt tau Hus!

 

Manche Regionen schrieben das Lied in ihrer benötigten Version um: die Friesen besingen die Nordseewellen, die Ostpreußen die Haffes Wellen. Im Fassatal, fernab von Wasser und Wellen, heißt es sogar "Wo die Wiesen sind mit Blumen übersät".

Martha Müller-Grählert schrieb in ihrem Gedicht vom "lütten, stillen Inselland". Da das Inselland zwar noch lütt (klein) aber nicht mehr still ist (höchstens noch in den Wintermonaten), habe ich meinen Zuchtnamen wie o.g. gewählt.

Und hier ein paar Bilder vom lütten Inselland:

  

  

  

 

 

 



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