Dann will ich mal los legen...

(Ältere Texte von 2004/05, teilweise später etwas überarbeitet. Hier wird es auch immer mal etwas
neues von Joe an Euch zu erzählen geben. Neue Texte weiter unten, teilweise auch mit Fotos.)

...und uns kurz vorstellen. Ich bin der Joe (Spitznamen: Nasenbär, Brummbär, Plauderbär, Mamas Grosser, Dicker,
Stinker, Kuschelbär, Schnarchnase, Pappnase, Schlafmütze ).
Aber Ladies first ; ). Also erstmal zu meiner Schwester
Josephin (Spitznamen: Zicke, Kleine, Süsse, Mausi, Mauschen, Schnecke, Marzipanschnute, Marzipankartöffelchen,
Möppelchen, Pümmelchen, Rollmops, Sumoringer...ach da könnte man immer weiter aufzählen ) . Sie ist, genau wie ich,
eine stinknormale Hauskatze. Getigert, mit weissen Strümpfen, hinten lang und vorne mehr "Sneakersocken". Der Bauch,
die Brust und auch die Nase bis zur Stirn sind bei ihr weiss. Auf dem Rücken ist sie nicht nur getigert, sondern hat auch
Flecken wie ein kleiner Leopard. Und das ganze wird durch eine quietsch rosafarbene Nase und grüngelbe Augen gekrönt.
Und zu ihrem Charakter wäre zu sagen: Sie kann recht zickig sein, wie Schwestern eben so sind. Sie ist kratzbürstig und
beisst gerne mal. Wenn ich zu wild bin, gibt’s von ihr auch mal ordentlich was auf die Nase. Wenn ich auch mal ein paar
Streicheleinheiten fordere, wird sie schnell eifersüchtig. Will immer hoch hinaus, so dass unsere Leutchen sie schon aus
heiklen Situationen retten mussten. Kratzbäume, Möbel und Regale können ihr nicht hoch genug sein. Nachtrag: Jetzt mit
dem Alter ist sie etwas ruhiger geworden. Aber ihr Lieblingsschlafplatz ist immer noch ganz oben auf dem Kleiderschrank.

Nun zu mir. Ich bin vom Körperbau, das mag wohl daran liegen, dass ich ein Kater bin, etwas grösser als Josephin. Habe
ebenfalls grüngelbliche Augen. Die ich mit meinem "Kulleraugen-ganz-lieb-dreinguck-bin-immer-ganz-artig-Blick "gut
einzusetzen weis. Bin ebenfalls getigert, aber etwas heller, mehr so ins bräunliche. Durchweg getigert mit etwas
unterbrochenem weiss am Bauch. Pfoten ebenfalls weiss. Hinten nicht so hoch wie bei meiner Schwester und vorne auch
nur kurze Soeckchen. Auf den weissen Hinterbeinen habe ich noch einge dunkle Flecken. Dosi sagt immer, ich hätte Löcher
in den Socken. Meine Nase ist dunkel und Latz und Schnauze sind weiss. Wie ihr seht, lege ich nicht ganz so viel Wert auf
Farbe und das ganze Gedöhns. Ich bin eher der gemütlichere von uns beiden und extrem verfressen. Im Denken und
Lernen bin ich auch etwas langsamer. Geht mir zwar gegen den Strich, das sagen zu müssen, aber meine Schwester
ist wohl die Intelligentere von uns beiden. Aber als Kater muss man nur wissen, wann Fütterungszeit
ist (meine Uhr tickt
genau und manchmal geht sie auch ein wenig vor) und sich nicht mit Nebensächlichkeiten aufhalten. Und wenn unsere
Menschen sich mal in der Zeit vertun, ich weis immer wie spät es ist ; ). Und dann wird genervt und miaut, bis die
Futterschüsseln gefüllt an ihrem Platz stehen. Mittlerweile bettle ich auch zwischen den Fütterungszeiten, m
it viel,
kläglichem Miauen, was Dosi mitunter schon ganz schön auf die Nerven geht ; )


Euer Brummbaer, sorry Joe



Ein Tagesablauf aus unserem Leben

(„geschrieben von Joe" im zarten Alter von 8 Wochen, iin der 1 Wo. im neuen Zuhause, 2004)

4.30 Uhr. Mein linkes Auge ist auf. Das Rechte braucht erfahrungsgmäss immer etwas länger um wach zu werden. Aber ein Auge
genügt, da es ohnehin noch dunkel ist, um meine kleine Schwester zu wecken. ZACK !! Ein "Prankenhieb" mitten ins Gesicht und
Josephin ist hellwach!! Endlich kann es mit dem Toben losgehen. Die Nacht war lang genug. Mit viel Gepolter geht´s den Flur auf
und ab, von der Küche in unser Spiel(Katzen)zimmer und zurück .

6.30 Uhr. Endlich öffnet sich eine Tür. Unsere ältere Dosi ist wach. Hi, hi, wahrscheinlich auch schon seit 4.30 Uhr. Endlich gibts
die erste Mahlzeit.

7.00 Uhr. Satt, zufrieden und geputzt ziehen wir uns für ein Nickerchen in die Rolle unseres Kratzbaumes zurück,
während die ältere Dosi Gaby  die "Schäden" der letzten Nacht beseitgt. "Duftbäumchen" aus dem Klo entfernen,
umgeschmissene Pflanzen "retten" und uuupppsss...., da ist mir wieder ein Missgeschick passiert! Na ja, findet ihr
mal im Dunkeln auf Anhieb das Klo! Da muss ich noch dran arbeiten.

8.00 Uhr. Uuuaaahhh.... ist so ein kleines Nickerchen herrlich! Josephin und ich ziehen wieder in die Küche. Auf einen
unserer Lieblingsplätze, der Fensterbank. Draussen, gleich unter dem Fenster sind zwei Futterhäuschen. Beim Anblick des
gut genährten Eichhörnchens, der fetten Tauben und der zarten Meisen, die hier ständig hin und her huschen, läuft einem
schon das Wasser im Munde zusammen. Aber man will ja nicht meckern, Dose tut´s auch.

10.30 Uhr. Inzwischen ist auch unsere jüngere Dosi Sonja wach geworden. Ist wohl wieder spät geworden, letzte Nacht!
Sie schaut kurz verschlafen in die Küche, wo wir gerade unsere zweite Mahlzeit zu uns nehmen. Danach wird wieder
ausgiebig getobt. Nun steht uns auch das Wohnzimmer, wo Sonja nachts ihr "Körbchen" hat, zur Verfügung.

11.30 Uhr. Rumps!!!!  Oh, oh... das hab ich nicht gewollt !! Das war der Geldbaum, der sich von der Fensterbank
verabschiedet hat. Bin doch nur aus Versehen, ganz leicht, wirklich nur aus Versehen, dagegen gekommen. Kann ja keiner
ahnen, dass der dumme Baum gleich so empfindlich reagiert! Ach, was bin ich doch "ungeschickt"! Während die Spuren mit
dem Staubsauger vom Teppich beseitigt werden, verziehen wir uns in "unser" Zimmer. Wir sind nicht gerade die besten
Freunde des lauten Staubsaugers.

12.30 Uhr. Wieder rein in die gerade wieder hergerichtete Stube. Einige Zeit kämpfe ich mit Josephin auf dem Sofa. Als,
alle zuvor hübsch auf dem Sofa arangierten Kissen unten liegen und es meiner Schwester zu langweilig wird, springt sie mit
einem Satz auf den Tisch. Was da so alles bei zu Boden fallen kann?! Erstaunlich! Hefte, Schreiber, Ordner, Mappen, Zettel
und einige Fotos von uns fliegen durch die Gegend. Na ja, sollte wohl ohnehin noch alles einsortiert und abgeheftet
werden. Dosi Sonja betritt die Tür und Josephin wie der Blitz in "unser" Zimmer. Ich bin ja eben nicht der schnellste im
Denken und Handeln und da sitze ich nun allein in der Stätte der Zerstörung. Während Sonja unter leisem Fluchen
versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen, verziehe ich mich ebenfalls ganz schnell auf leisen Pfoten.

13.30 Uhr. Wir sind allein zu Haus. Unsere Leutchen sind einkaufen. Katzenfutter, Katzenstreu und was man sonst so
zum täglichen Leben mit Katzen benötigt. Wir selber nutzen dies für ein kleines Mittagsschläfchen .

14.15 Uhr.  Die dritte Mahlzeit. Boooaahhh... war das gut. Habe wieder versucht, ganz schnell alles zu verschlingen, immer
mit einem Blick zu Josephins Schüssel rüber, damit ich meiner Schwester beim ausschlecken ihrer Schüssel helfen kann.
Eben, bei der besagten Schüssel angekommen, packt mich was, mit einem kurzen !! Nein !! von oben! Misst, wie ich dieses
Wort jetzt schon hasse! Nun muss ich von hier oben mit ansehen, wie meine Schwester genüsslich ihr
Futter auffrisst. Das
hätte noch locker für uns zwei gereicht. Das kann man ja nicht mit ansehen, wie sie sich da allein mit "abquält"!

15.00 Uhr. Wir sind wieder allein. Sonja hat noch ein Hottehü zu versorgen. Hm, lange keine Pflanze mehr von der
Fensterbank geflogen. Ah, da bewegt sich ein Blatt. Und Absprung!! Ja!! Und hinein in den Benjamini. Und wusch..und
rumps..und er saust zu Boden. Ist das wieder mal eine herrliche Sauerei. Ich habe ein ungutes Gefühl bei dem Anblick.
Aber egal. Danach noch das Katzengras von der Fensterbank gestupst, die Besen von den Haken gerissen, die Hausschuhe
ein wenig angeknabbert, man könnte da ja nochmal hineinpi....nein Joe, reiss dich zusammen, Geschirrhandtücher zum
spielen organisiert und damit den Küchenfussboden geschrubbt. Danach ist mir doch noch ein Bächlein daneben gegangen.
Neben das Klo. Ich bin ganz nah dran. Das ist eine Verbesserung zu gestern. Und morgen...ja da könnte ich dann mal
versuchen, das Klo zu benutzen.

17.30 Uhr. Endlich wieder was zu futtern! Auch unsere Leutchen versuchen nun, sich eine warme Mahlzeit zu bereiten.
Gar nicht
so einfach. Wir haben nämlich ständig Hunger. Meine Schwester versucht, vom Mülleimer aus, an den Herd zu
gelangen. Dieser Versuch wird aber gleich wieder mit einem !! Nein !! vereitelt. Ich versuche es mit wehleidigem Gemaunze
und meinen grossen Kulleraugen. Dem Blick kann keiner widerstehen. Die beiden anscheinen doch!! Hm?! Nächste
Möglichkeit, rechtzeitig die Küchenstühle besetzen.
Mist, da wird man einfach wieder auf den Boden gesetzt. Das Essen
steht auf dem Tisch. Letzte Möglichkeit. Ich springe Sonja mit allen Vieren ans Hosenbein. Autsch, das muss wohl weh
getan haben. Begeistert ist sie nicht. Nach einem nochmaligen, lautem !! Nein !! geben wir auf und verziehen uns auf
unsere Kratzbäume.

19.00 Uhr. Der Fernseher wird eingeschaltet. Sonja und wir nehmen auf dem Sofa und Sessel platz und Dosi Gaby bleibt
nur ein unbequemer Holzstuhl. Wenn wir uns so richtig ausstrecken, benötigen wir eben viel Platz. Dann bekommen wir
unsere "verdienten" Streicheleinheiten. Meine Schwester muss dabei natürlich wieder um sich kratzen. Ich geniesse das
Bauchkraulen. Schlafe meist dabei ein. Josephin ist mal wieder eifersüchtig. Sie mag es gar nicht, wenn ich gekrault
werde. Hauptsache sie! Und schon bekomme ich was an die Ohren und Sonja gerät ebenfalls zwischen die Fronten.

20.00 Uhr. Josephin hat ihre Spielmaus zum igsten Male erlegt und ist dabei eingeschlafen. Das nutze ich nochmal für ein
ausgiebiges Bauchkraulen ohne meine nervige Schwester.

21.00 Uhr. Die letzte Mahlzeit. Fur eventuelle Hungeranfälle in der Nacht bekommen wir noch etwas Trockenfutter ins
Schälchen.

22.15 Uhr. Nach einem Verdauungsschläfchen wird nun nochmal ausgiebig getobt. Schwester verhauen ist angesagt. Dumm
nur, dass sie ganz schön kratzen und beissen kann. Kurzer Aufschrei von ihr und ein böser Blick von Dosi. Da war ich wohl
zu grob.

23.00 Uhr. Unsere Leutchen verschwinden zur Nacht in ihre großen "Körbchen". Wir toben noch ein Weilchen bis uns auch
die Augen zufallen. Nun träumen wir vom nächsten Morgen, mit neuen Entdeckungen, Abenteuern und vielem Unsinn, den
wir wieder anstellen können! Der heutige Tag muss noch zu toppen sein !

Euer Joe

Neues von uns 

Ja, jetzt hat nicht nur Dosi Gewichtsprobleme ; ). Vor kurzem meinte Dosi, als sie sich selber mal wieder gewogen und
vom Schock
erholt hatte, sie könne uns ja auch mal wieder wiegen. Zuletzt haben wir 5,7 und 6,1 kg gewogen. Zu unserer
Entschuldigung, wir sind grosse und kräftige Katzen. So gesagt getan, Dosi stellte ihre Waage kurzerhand auf den Tisch,
schnappte sich Josephin, drückte einmal auf die Digitalwaage und stellte meine Schwester auf die selbige. Hm, nach kurzem
zeigte die Waage...oooohaaaa...stattliche 6,1 kg. Dosi meinte, dann muss auch der Kater ran. Damit war wohl ich gemeint
: (. Sekunden später stand auch ich auf der Waage und.....uuuiiii.....was für ein groooosser, "graziler" Kater ; ).... 6,8 kg.
Also nur geringfügig zugenommen. Mein Gott, so ein Theater um ein paar Gramm ; ). Wir, vor allem ich, naschen auch
zwischendurch
gerne mal ein paar Krümelchen Trockenfutter. Da wir schon Schonkost bei unserem Haupt (Nass) Futter
bekommen, nun auch Diätfutter für zwischendurch. Da ich den ganzen Tag so penetrant am betteln bin, kann Dosi nicht
ganz auf´s TF verzichten. Sie meint, sonst würde ich sie noch in die Geschlossene bringen, was auch immer das ist ; ).
Also wenn ihr mal zu Besuch kommt, mich trefft Ihr meist kläglich miauend vor der Speisekammer an. Dort ist übrigens
unser Futter untergebracht. Da wärd Ihr nicht drauf gekommen, was ? Kleiner Tipp, die Tür läßt sich auch von Besuchern
gaaanz leicht öffnen ; ).

Na denn, man sieht sich vielleicht mal auf ein Käffchen und Katzenfutter ( Kuchen ist gestrichen, Dosi muss Diät
halten ; D )


( Geschrieben am 24.07.2011
)


Hier gibt es bald neues!


OBEN






















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