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Meine Mädels und ich

 
 
 



Nein, ich möchte tatsächlich keine Lobeshymnen über meine Freunde loswerden. Die wissen selber, was sie mir bedeuten und euch geht das gar nix an :P
Hier möchte ich nur ein paar unserer Erlebnisse festhalten.
Mit Nina und Jana ist es nämlich nie langweilig.

Kurz vor Ferienbeginn jammerte unsere Dramaqueen Jana rum, sie möchte UNBEDINGT ein Emo-Bild auf einer Schaukel. Da Nicole es aber nicht so mit Emos hat und auch die Idee von dem Bild von oben auf der patschnassen, dreckigen Drehscheibe nicht so gut ankam, schlug sie erst das Felsenmeer, dann den Panzer im Panzergelände vor. (Im Nachhinein weiß, ich, dass der gar nicht mehr da sein dürfte, denn die Bundeswehr ist ja auch nicht mehr in Hemer...)
Also zogen Nina, Jana und Nicole los, ins Felsenmeer. Irgendwie hatten wir uns noch nicht an die frühe Dunkelheit gewöhnt und zogen erst um halb 7 los. (Gut, ich kam aber auch erst um halb 6 aus der Schule  *rolleyes *)
Fast ne halbe Stunde verschenkten wir, als Nina eine „Abkürzung“ zum Felsenmeer fahren wollte...meinen Einwand, dass das nicht ginge und auch den des riesigen Schilds „Kein Durchgang zum Felsenmeer“ ignorierte sie, kurvte die Straße bis zum Ende, dann unbemerkt den Fahrradweg lang und landete schließlich auf der anderen Seite des Felsenmeers vor einem Pöller.
„Egal“, sagt Nicole ,„dann stell die Karre an den Feldweg, da vorne ist ja direkt der Parkplatz (eben auf der anderen Seite des Pöllers). Aber nein, DAS wollte Nina nun auch nicht, als wieder den ganzen Weg zurück und einmal durch den ganzen Ortsteil...um 7 in der Dämmerungen waren wir dann am Felsenmeer. Na danke auch.
Im Felsenmeer selber war dann quasi NULL Licht, aber egal... wir haben trotzdem geknipst.
Es war ganz lustig, weil wir Jana mit Händen und Füßen davon abhalten mussten, für ein Foto auf hohen Schuhen in die Schlucht zu klettern, sie aber aus Versehen selber beinahe reinstießen, als sie auf dem Geländer saß.
Hier das Resultat.





Und Janas beinahe-Tod. Wir mussten so lachen, weil keiner loslassen konnte, ohne umzufallen und wir so verknotet ineinander waren :D


Weiter ging es ins Panzergelände, was selbst MIT Panzern absolut sinnlos gewesen wäre, weil es eh schon dunkel wurde. Wir sind aber trotzdem losgestiefelt (allerdings mit Wechselschuhen –auf hohen Schuhen wäre das Mord gewesen).
Ein Mann um die 50 mit Frau und Kindern dabei, blieb STEHEN und drehte sich sogar hinter Jana her um zu gaffen ôO
Wir wateten also durch das hohe Gras und latschten und latschten und gaben irgendwann auf. Es war mittlerweile fast ganz dunkel und der Panzer war nichtmal in Sicht (*hust* wie denn auch? :D)
Hier mal 2 Bilder, die entstanden sind, als wir aufgaben



Der eigentlich witzige Teil begann erst jetzt.
Als wir mühevoll wieder zurück zum Auto gestiefelt waren, musste überlegt werden, wo wir Essen fassen wollten. Nicole hatte noch nichts gegessen und war für Café del Sol, was aber abgelehnt wurde. Die Idee, mal eben nach Hagen zu Kentucky schreit schmutzige Sachen zu fahren, schien gerade verrückt genug für uns.
Als auf nach Hagen. Ohne Navi, mit 2 VÖLLIG Orientierungslosen, die nichtmal wussten, wo es ungefähr liegen sollte, und einer fast ebenso Orientierungslosen, die zumindest schon ein paar Mal als Beifahrer dran vorbei gefahren war.
Jana hat sich ja dran gewöhnt, Fahranweisungen von mir zu erhalten. Wenn ich sage „hier rechts“, zieht sie quasi ohne zu überlegen das Lenkrad nach rechts rüber. Ich könnte sie auch von einer Brücke lotsen –ins Wasser versteht sich.
Nina hingehen ist da etwas anders. Sie tut 1. aus Prinzip nicht das, was du ihr sagst und 2. ist sie auch nicht in der Lage, eine Information den Weg betreffend angemessen zu verarbeiten, während sie sich über die Straße bewegt –weder von Navi noch Beifahrer noch allen anwesenden Verkehrszeichen :D.
Es versprach also viel Spaß zu geben.
Ich war mir nicht mehr ganz sicher, wie man in Hagen an der riesigen Kreuzung in der Innenstadt oben auf der Brücke über die Kreuzung bleiben kann. Also entschloss ich mich, dass wir eben einmal runter und ganz einfach auf der anderen Seite wieder hochfahren würden.
Gut. Ich sagte also zu Nina: „Wenn wir hier runterfahren, fährste einfach auf der anderen Seite geradeaus wieder hoch.“ „Okay“, sprach Nina...und bog rechts ab....
Jana und ich rollten die Augen und bevor wir bis ans Ende NRWs fahren würden, sagte ich zu Nina: „Wende!“ Kurzzeitig wurde Nina zu Jana und bog scharf rechts ein, überfuhr dabei beinahe ein Rudel Türkinnen und stand ebenso knapp fast in einem Perserteppichladen...sie drehte nämlich mitten auf dem Bürgersteig in einer kurzen Pöller-freien Stelle ôO
Als wir zurück fuhren, war ihr die Information, dass wir nun RECHTS wieder HOCH müssen, natürlich wieder entfallen, aber wir schafften es noch so gerade, sie auf die richtige Spur zu kriegen.
Das Schnellrestaurant war dann doch recht einfach zu finden und wir hatten so viel Spaß, dass wir uns vor lauter Lachanfällen dort auch nie wieder sehen lassen können.
Und wie wir da so saßen, erzähle ich die lustige Geschichte, als ich an erwähnter Kreuzung auf dem Rückweg vom Forumsstammtisch mit einer Ortsfremden ca. 7 Mal falsch abgebogen bin, weil die nicht auf mich und das Navi gehört hat. Denn auf dem Rückweg kann man einmal rechts oben auf der Brücke bleiben oder eben links runter fahren. Beide Spuren sind parallel und wenn man fälschlicherweise runter gefahren ist, dann muss eben auf der anderen Seite wieder hoch fahren. Sollte machbar sein. War es aber damals nicht.
Darüber machte ich mich nun gestikenreich lustig.
Dann traten wir den Rückweg an. Ich wollte gern über die Verbandsstraße zurück fahren (ja, die von der Hamburg-Seite) dummerweise konnten wir das Schild direkt an der Kreuzung bei KFC von dessen Parkplatz aus nicht sehen, sodass wir in die einzige Richtung abbogen, die NICHT nach Hause führte. :D
Wir kamen an einen 2-spurigen Kreisverkehr und probierten auch da jede Richtung aus. Die erste führte direkt aus Hagen raus und beim Wenden verkeilten wir uns kurz in einem Feldweg und die 2. War von mir beabsichtigt, aber Nina wollte eigentlich nur den ursprünglichen Weg zurück nehmen, erkannte aber die richtige Ausfahrt nicht.
Ich war also enttäuscht, dass auch der Weg  NICHT zur Verbandsstraße führte und Nina war verwundert, dass das NICHT der Weg war, den wir gekommen waren. Und Jana saß einfach hinten und lachte.
Gut, also halfen wir Nina, den ursprünglichen Weg wiederzufinden, ich nahm fluchend das Schild Richtung Verbandsstraße zur Kenntnis und es ging wieder ab durch Hagen.
Im Nachhinein hätte mir die Fahrt über die Verbandsstraße die Freude genommen :D.
Ich kündige Nina also wohlweißlich einen guten Abstand vorher an, dass sie sich RECHTS halten soll und OBEN bleiben soll. Wer mein Stimmchen kennt, weiß, wie eindringlich es ist.
Da ich aber eben auch Nina kenne, habe ich, als dann der Spurwechsel angebracht war, nochmal mit einer Geste nach RECHTS gesagt „OBEN bleiben“.
Ich brauche euch nicht zu sagen, dass Nina natürlich LINKS blieb und nach UNTEN fuhr, oder?
Hey, für ne Gymnasiastin mit dem Durchschnitt von 0.8 ist oben und unten und rechts und links auch ganz schön tückisch.
Gut, ist zwar sinnlos, aber ja so kein Problem. Fährt man halt an der anderen Seite wieder hoch. Nachdem ich mich ja zuvor ne gefühlte Stunde über unser Stammtischverfahren ausgelassen hatte, fuhr Nina statt geradeaus natürlich RECHTS (genau daher, wo es auch damals herging *rolleyes*).
Wir schon schmunzelnd am Bahnhof lang, endlich die Gasse mit der Wendemöglichkeit gefunden (WIR haben sie gefunden, NINA wäre dran vorbei gebaselt).
Und zurück gefahren.
Die Auffahrt nach OBEN (oben ist schweeeeeeeer zu erkennen), war nun auf der rechten Seite.
Und WAS macht Nina? Sie fährt natürlich vorbei.
Also statten wir unserem freundlichen Perserverkäufer wieder einen Besuch ab und drehen.
Versuch Nummero 2.
Von Weitem ist das Schild mit dem Autobahnzeichen und dem Pfeil nach (nun ja) links zu erkennen und mit der Aufschrift Iserlohn –unsere Nachbarstadt.
Und Nina tuckert und tuckert und sagt „Da ist ein Schild“. Hey, super, das stand da grad auch schon....und sie ordnet sich rechts ein ôO
Jana und ich prusten schon los und wir fahren geradeaus.
Nina wendet also und wir fahren auf der richtigen Spur, die direkt an die Auffahrt den Berg hoch grenzt und wieder steht ein Schild Richtung Iserlohn dort. Und Nina fährt vorbei ôO Wieder ist die Auffahrt rechts von uns. Man sieht nur, wie sich Janas und mein Kopf langsam nach rechts drehen. Ein Schulternzucken und Gekicher folgen.
Also wieder gedreht, diesmal eine Einfahrt vor dem Persermenschen.
Versuch Nummero 3.
Wieder zurück gefahren. Dieses Mal liest Nina das Schild, was sie zuvor durchaus intelligent bemerkt hatte. „Iiiiseeeeerlooooohn“...HEY! Das ist ein Fortschritt, denke ich, als wir unter dem Schild herfahren und gerade aus bleiben. In vielleicht noch 27 weiteren Anläufen hat sich sicher verstanden, dass wir da hoch müssen.
Erneutes Drehen.
Auf dem Rückweg hat Nina einen Geistesblitz. „Wir müssen hier rechts!“,ruft sie freudig. „JA!“, machen wir...und unsere Blicken folgen der vorbeiziehenden Auffahrt
Wieder einmal drehen wir und landen wieder bei unserem Perserfreund. Nette Sachen hat der da im Angebot.
Und wieder fährt Nina an der Auffahrt links vorbei. Ja, Hagen hat viele Spuren, dort aber waren nur 2. Naja...das ist auch viel...*hust*.
Nach erneutem Drehen schaffen wir es. Wir fahren rechts den Berg hoch!
Es war auch GANZ knapp, denn Jana und ich wäre beinahe einen elendigen Erstickungstod gestorben. Erleichtert atmeten wir auf.
Wir fahren also Richtung Autobahn und Iserlohn. Nina schafft es sogar, dem Schild zu folgen. (Gut, es ging halt geradeaus, d.h. sie könnte auch einfach nur überlegt haben, was nun zu tun sei, aber wir gönnen ihr mal den Erfolg.)
Und wir fahren und fahren. Und Nina sagt ständig „Wir sind hier falsch, oder? Sind wir hier falsch?“
Da ich wusste, dass wir richtig waren, lehnte ich mich entspannt zurück und sagte: „Achte einfach auf Schilder, auf mich hörst du ja doch nicht.“
Unzählige „Wir sind hier bestimmt falsch“ folgten und wir kamen an eine Kreuzung, die Jana und ich von einem gemeinsamen Hagen-Besuch erkannten.
Links war ein Autobahnschild Richtung Iserlohn, rechts eines Richtung Düsseldorf. Geradeaus ging es wohl irgendwie in Hagens Pampa.
Nina fragte wieder: „Sind wir hier nicht falsch?“
Und Jana war so nett und half ihr: „Naja...rechts können wir nach Düsseldorf fahren....“ Einschub Nina: „Haha, sehr witzig.“ Jana: „....und links nach Iserlohn.“
Und Nina fährt geradeaus mit der Frage „Sind wir hier richtig?“ auf den Lippen. Ich strahle sie an, bis wir an der Einfahrt nach Iserlohn vorbei sind und sage: „JETZT nicht mehr.“
Dass das Gelächter erneut riesig war, brauche ich ja nicht zu sagen.
Wir waren dann ratzfatz auf der Autobahn und Nina kann ganz stolz sein, dass sie sogar alleine von der Autobahn nach Hause fand.
Wir haben insgesamt von KFC bis nach Hause statt einer guten halben Stunde auch nur eineinhalb Stunden gebraucht. Nicht soooo schlimm also :D ;).
Diesen Abend werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen.

Wenn irh öfter mal was von meinen chaotischen Mädels und mir hören wollt, schaut doch auf die HP oder in den Blog.




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