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Orpington & Kükenaufzucht

2010

Im Jahr 2010 habe ich mich entschlossen
, mir die Rasse Orpington zuzulegen. Diese fand ich als Kind schon beeindruckend, meine Mama züchtete sie im Farbenschlag blau.
Wie ich jedoch festgestellt habe, ist das mit dem "Hühner zulegen" nicht so einfach!
Lange habe ich im Internet recherchiert ... nach einigen Versuchen, Verlusten und langem hin und her ... ist es meinem Mann und mir gelungen EIN PAAR (also 1,1)
 im Garten laufen zu lassen...

     

"Der Alte" / 1,0 Orpington, schwarz     Henne (0,1)

Neuigkeiten vom März 2011:

Erste Bruterfolge machen sich dank unseres Weihnachtsgeschenks bemerkbar...
Ich werde demnächst berichten!


 




 Der erste Brutversuch ergab nicht viel. Genau genommen 3 Küken.

Aber wir geben nicht auf.



Neuigkeiten vom April 2011:

Besuch im Hühnergarten; das Eichhörnchen mit allerlei Kunststücken turnt herum.
 
 



 Weder Hahn noch Hühner stört das. Im Übrigen; weitere Küken sind geschlüpft !


 
Neuigkeiten vom April 2011: 

Der zweite Brutversuch hatte mehr Erfolg !

Ich stelle mal ein paar Bilder rein, vielleicht interessiert es den ein oder anderen :-)



Wenn die Glucken nicht "glucken" ... behilft man sich mit einem Brutapparat.
So kann man den Zeitpunkt für den Nachwuchs selbst bestimmen.

Wichtig!

Will oder muss man Eier sammeln, müssen diese mit der Luftblase nach oben gelagert werden.
Täglich zwei mal sollte die Eierpappe gedreht werden. Nicht länger als 10 Tage sammeln.
(Meine Erfahrung! Darf jeder selbst ausprobieren)

Voraussetzung zum Brüten ist natürlich, dass die Eier befruchtet sind.
Also: Hennen müssen mit Hahn gehalten werden. Sonst wird das nichts.
Ein Hahn nicht mehr als 5 Hühner. Sonst wird das auch nichts.

Warten wir nun also die 3 Wochen ab und befolgen alle Regeln ...
finden wir sehr pünktlich das erste angepickte Ei!



 
Wichtig! Nicht nachhelfen !

2 bis 3 Tage vor dem Schlupf haben sie möglicherweise Halluzinationen.
Denken sie zumindest beim ersten mal des Brutversuches.
Ihre Eier reden miteinander ...und mit Ihnen !


Bilder von 2012



Hier sieht man den kleinen Schnabel, der unermüdlich pickt.
Vielleicht ist es für manchen kein appetitlicher Anblick ...
Aber so naß und erschöpft hängt der kleine Vogel "in den Seilen".




Es dauert nicht lange, die ersten Küken sind trocken und die anderen "ziehen nach".
Die beiden oberen Bilder stammen aus 2012 und abgebildet sind hier keine Orpis.
Wir haben von einer Bekannten "Grünleger" bekommen und neben den Orpi - Eiern ausgebrütet.



Bald trocknen sie und kommen zu Kräften.
 

 
Das ist der Zeitpunkt, wo ich sie unter eine Wärmelampe in eine Kiste setze.
Dazu stelle ich Wasser und Kükenaufzuchtfutter.



Schon nach 3 Tagen sehen sie aus wie frisch geföhnt :-)
Links der Kollege mit dem schwarzen Punkt auf dem Rücken, war übrigens der erste Schlüpfer im Jahre 2012 !



Das Ergebnis potenziellen Fremdgehens grinst mich frech an!



Nach ca. 1 Woche (je nach Aussentemperatur) ziehen sie um ins Kükenhaus im Garten.
Dort haben sie eine Wärmeplatte unter der sie sitzen.
Nach wie vor gibt es Kükenaufzuchtfutter und zB Vogelmiere.
Es ist nicht alles unnützes Unkraut, was im Garten wächst !
Frisches Wasser ist täglich zT mehrfach nachzufüllen.



Gierig stürzen sie sich auf das Grünfutter.
Links gut zu sehen: Die ersten Federn sind durch.
Orpingtons sind wesentlich langsamer im Wuchs,
brauchen also auch längere Zeit, bis sie legen.

Ach ja ... ganz wichtig! Wir ziehen auch alle kleinen Hähne auf !