Wie bei Collies tritt beim Australian Shepherd der MDR1-Defekt auf, der
eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft.
Jedoch sind beim Aussie nur 6,9% der untersuchten Hunde reinerbig auf
diesen Defekt und auch diese Hunde können ihr Leben lang ohne
Beeinträchtigungen leben.
Weitaus häufiger verbreitet sind Epilepsie, Katarakt, Hüftgelenks- und
Ellenbogendysplasie (HD/ED), Autoimmunkrankheiten, Gebissfehler,
Allergien, Schilddrüsen- und Herzprobleme (Quelle:
http://www.ashgi.org/articles/health_surveys_dirty_doz.htm). Diese
Krankheiten nahmen in den letzten Jahren vermehrt zu, was sicherlich
auch an dem Boom in der Zucht und damit teilweise wilden Vermehrung
dieser Rasse lag.
Für einen Züchter gibt es diverse Möglichkeiten, sich zu informieren.
Einige Listen von erkrankten Hunden sind im Internet frei zugänglich
(OFA, Cerf), andere Listen wie Epilepsie, Veröffentlichungen der
Rasseclubs ASCD und CASD,MASCA etc. bekommt man als Mitglied. Des
weiteren kann man das Pedigree bei der amerikanischen Genetikerin C.A.
Sharp auf Risiken auswerten lassen. Die Auswertung dient jedoch nicht
als Zuchtleitfaden aber gewisse Informationen können genutzt werden.
Das Ergebnis der Auswertung kann sich jederzeit ändern.
Gefragt sind hier vor allem die Interessenten, die den "Markt" in der
Zucht durch ihren Kauf regulieren. Wert sollte vor allem auf komplett
untersuchte Elterntiere (HD/Augen) gelegt werden sowie auf die
Welpen-Augenuntersuchung beim Spezialisten (Facharzt für
Augenheilkunde).
Bei Merle x Merle-Verpaarungen kann es zu schweren Defekten wie
Blindheit oder Taubheit kommen.
Unsere Hunde haben alle erforderlichen Untersuchungen und sind FREI von jeglichen Erbkrankheiten.
Die Untersuchungergebnisse können bei uns eingesehen werden.
Unsere Welpen werden in der 6.Lebenswoche vom Facharzt augenuntersucht,
gechipt,mehrmals entwurmt und geimpft.
Wir achten bei der Zucht auf gesunde und wesensfeste Hunde,
auch bei der Auswahl der Deckrüden legen wir großen Wert auf das Wesen und die Gesundheit.
