SVV (Selbstverletzendes Verhalten) Triggergefahr
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Selbstverletzendes Verhalten kann meiner Meinung nach durchaus als eine Art Sucht betrachtet werden und es erfordert mitunter sehr viel Selbstdisziplin, davon wieder loszukommen. Hat man es einmal getan und bei dieser Tat ein Gefühl der Erleichterung verspürt - SVV kann als eine Art Ventil wahrgenommen werden - kann es sein, dass man es immer wieder tut. Triggernde Dinge wie die Farbe Rot oder spitze Gegenstände können einen erneuten Drang, es wieder zu tun, hervorrufen. Im Folgenden typische Gedanken Betroffener zu den Motivationen, immer wieder in eine selbstverletzende Verhaltensweise zu fallen:
"Wenn ich mein Blut sehe, weiß ich, dass ich noch lebe."
"Wenn ich den Schmerz spüre, weiß ich, dass ich noch lebe."
"Der Schmerz übertönt meinen seelischen Schmerz."
"Bevor ich anderen weh tue, tu ich mir lieber selber weh."
"Ich hasse meinen Körper für das, was mir zugestoßen ist. Er muss dafür büßen."
"Wenn ich mich ritze, dann hab ich das Gefühl, dass nur ICH das mit meinem Körper machen darf, und niemand anderer mehr über meinen Körper verfügen darf."
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SVV und Borderline?
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