Angst und Panik
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Hilfe Betroffene
Wichtig ist, dass man sich im Klaren darüber wird, dass die Ängste NICHT real sind. Das heißt, man sollte sich klar machen, dass einem nichts passieren kann.
In einem akuten Angstzustand hilft es, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen, und zwar durch alle Sinne. Man sollte sich je fünfmal vorsagen: "Ich höre....[z.B. das Vorbeifahen eines Autos]" "Ich sehe....[z.B. das Bild an der Wand]" "Ich spüre..[z.B. die Bettdecke]" "Ich rieche. [z.B. Essen]" Durch diese Übung kann man wieder mehr in die Realität kommen.
Des Weiteren kann es helfen, in einer akuten Panikattacke zu versuchen, sich von der Angst zu distanzieren. Das heißt, seine Symptome zur Kenntnis zu nehmen, ohne darüber zu urteilen, z.B. zu analysieren: "Ich habe Herzrasen.", aber den Folgegedanken wie z.B. "Jetzt bekomme ich einen Herzinfarkt" weglassen.
Falls ihr euch körperlich schlecht fühlt, hilft es, sich aufrecht im Schneidersitz hinzusetzen, und tief durchzuatmen. Diese Sitztechnik "erdet", und die Energien in eurem Körper können wieder besser fließen.
Auch, wenn man denkt, gar nichts mehr hinzukriegen, ist es wichtig, sich seinen Ängsten zu stellen und sie nicht ganz Überhand gewinnen zu lassen. Ob man gleich die totale Konfrontation probiert oder schrittweise an die Angstbekämpfung herangeht, ist wohl individuell. Ich persönlich finde es in kleinen Schritten am Einfachsten bewältigbar. Was mir dabei oft sehr hilft, ist Musik, v.a. unterwegs.
Hilfe Angehörige
(Quelle: Psychologieunterricht/Erfahrungen)
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