Das Innere Kind
Generelles
Das innere Kind wird der rechten, gefühlsbetonten Gehirnhälfte zugeordnet. Schon Freud unterteilte die menschliche Persönlichkeit in den "inneren Erwachsenen" und das "innere Kind". Auch in der Kommunikationspsychologie gibt es ähnliche Bezeichnungen für Formen der Kommunikation, nämlich das "Kinder-Ich", das "Erwachsenen-Ich" und das "Eltern-Ich". Das innere Kind trägt jeder Mensch in sich; es stellt also keine psychische Störung dar. Dieses innere Kind umfasst alle Gefühle, die wir in unserer Kindheit erlebt und erfahren haben. Es kann also auch als "Speicher" von Vergangenem betrachtet werden. Das innere Kind umfasst viele verschiedene Gefühle. Es kann lustig, fröhlich, kreativ, ausgelassen, enthemmt, neugierig, überdreht oder übermütig zum Vorschein kommen. Da kann dieser Teil von einem selbst eine Bereicherung im Leben darstellen.
Das verletzte innere Kind
Hat man in der Kindheit jedoch traurige, oder traumatische Erlebnisse gehabt, ist dieses Kind der verletzte Teil in uns. Hierbei muss man sich vorallem vor Augen führen, wie hilflos und sensibel Kinder sind. Ist man also verletzt worden, so ist das Kind in uns verzweifelt, extrem ängstlich, schüchtern, wütend, oder einfach tieftraurig. Menschen, welche in der Kindheit negative Erfahrungen gemacht haben, trauen sich hingegen oft nicht, ihr inneres Kind zu "suchen" und anzunehmen. Es anzunehmen bedeutet jedoch, sich auch selbst anzunehmen, und somit für sich selbst sorgen zu können.
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