|
Fjok Argisch of Norton Sound
Hallo, hier möchten wir euch unseren Argisch vorstellen.
Argisch ist ein Alaskan Malamute und kam im zarten
Alter von 9,5 Wochen zu uns. Er ist ein sehr intelligenter und
eigensinniger Bursche. Diese Kombination hat uns machmal zur
Verzweiflung gebracht. Aber er ist auch ein treuer Begleiter, verspielt
und verschmust.
Rassestand Alascan Malamute
Die ersten Menschen, die über Beringia von Asien aus nach Amerika
einwanderten, waren die Urahnen der heutigen Indianer. Sie kamen in
einer kleinen Zwischenwarmzeit vor ca. 30.000 Jahren. Aber die
Gletscher der letzten Eiszeit deckten ihre Spuren wieder zu. Erst
10.000 Jahre später kamen die Eskimos. Sie besiedelten das Eizeitland
Beringia. Aber als auch diese Eizeit sich dem Ende zuneigte, mußten sie
Beringa verlassen. Sie zogen zurück nach Sibirien und auch nach Osten,
nach Alaska zur Hutson Bay und nach Grönland. Seit etwa 12.000 Jahren
gibt es also im Norden Amerikas zwei Kulturen die nichts miteinander zu
tun hatten. Die Indianer in den endlosen Wäldern mit ihren Hunden und
die Eskimos in der baumlosen Steppe mit ihren Nordlandhunden. Die
Eskimos lebten vom Fischfang und Jagen auf Robben, Walrosse, Seelöwen,
Wale und Eisbären. In ihrer extrem lebensfeindlichen Umwelt
entwickelten sie ausgeklügelte Waffen und technische Hilfsmittel die
ihr Überleben erleichterten. Längs den Ufern des Kotzebue-Sound im
nordwestlichen Alaska waren die Malemiuts angesiedelt. Sie galten als
ein Stamm von hochstehendem Typus, waren groß, impolsante Menschen,
glücklich und liebenswürdig. Sie fertigten perfekte Schlitten an und
besaßen ausdauernde Hunde die voller Schönheit waren. Diese Hunderasse
wurde nach dem Stamm benannt.Sie benutzten sie als Zughunde,a ber auch
ebenso als Packhunde, denn so konnten die Menschen auch unwegsames
Gelände passieren. Dieses raue Leben das dennoch voller Ruhe und
Harmonie war dauerte nicht lange an, denn 1868 verkauften die Russen
das wie sie meinten, wertlose Land im Norden für 7,2 Millionen $ an die
Us-Amerikaner, die dort auf Gold stießen. Der Goldrausch setzte ein und
dabei wurden die Eskimos rücksichtslos verdrängt und so auch die
Malemuits. Ihre Hunde die Malamuts, wurden als Lastenträger und
Sportgeräte von den weißen Goldgräbern eingesetzt. Regelmäßig fanden
Schlittenhunderennen statt. Sie waren eine sehr beliebte Abwechslung
bei den Goldgräbern. Als 1909 die Siberian Huskies nach Alaska kamen
und erfolgreicher bei den Rennen liefen, als die Alaskan Malamuts,
setzte die Gier nach dem schnelleren Siberian Husky ein. Und so kam es,
daß die kräftigen Malamuts in Vergessenheit gerieten und wohl sicher im
breiten Specktrum der rasselosen " Eskimohunde" aufgegangen wäre. Doch
der Amerikaner Dave Irving nahm sich diesen besonderen Hunden an und
brachte ein Malamuten-Pärchen mit in den Süden als er Alaska verließ.
Fernab von Schnee und Eis begann die Rassezucht.
Erscheinungsbild
Der Alaskan Malamute ist ein kräftiger Hund mit kompaktem
Körperbau. Er zeigt seine Haltung voller Stolz. Seine Kraft und
Ausdauer lassen den Schwerathleten unter den Nordlandhunden erkennen.
Ihm liegen die langen Strecken mehr, als die Kurzstrecken wie Sprints
und Spurts. Überaus zäh ist dieser Naturbursche, der einen üppig
tragenden Schutzmantel trägt, um den dichten wolligen inneren Mantel zu
schützen. Seine Rute trägt er locker wedelnd wie eine Schmuckfeder.
Charakter
Ein gutgehaltener Malamute ist ein sehr menschenfreundlicher Hund.
Mit seiner Verspieltheit und seiner Fröhlichkeit überrascht er einen
immer wieder von Neuen. Neugierig nimmt er Fremde gelassen zur
Kenntnis. Aufgrund seiner liebenswerten Art, ist er als Wach - und
Schutzhund nicht geeignet. Fremden Artgenossen gegnüber ist er nicht
gut gesonnen, darum ist immer Vorsicht geboten. Es sei denn, es handelt
sich um sein eigenes Rudel. Um einen Malamuten zu erziehen, ist es
wichtig, ihn von anfang an klar zu machen, wer der Boss ist. Dieses
sollte konsequent und klar erfolgen. Denn ein solches Kraftpaket ist
nur schwer zu halten, wenn er einmal durchgeht. Der Alaskan Malamute
ist ein sehr instinktstarker, freiheitsliebener Hund. Seinem
leidenschaftlichen und ausgeprägten Jagdtrieb kann man nur schwer Herr
werden.
Haltung
Der Alaskan Malamute ist ein arbeitsbegeisterter Hund, er liebt es
weite Touren zu laufen, natürlich am liebsten mit seinen Artgenossen
vor dem Schlitten. Es wäre geradezu grausam, diesen bemerkenswerten
Hund nicht zu beschäftigen. Unausgelastet könnte er zudem unberechenbar
werden. Er benötigt viel Platz und den ständigen Kontakt zu seinem
Besitzer. Wegen seines Jagdtriebes ist es von Nöten, sein Freigelände
ausbruchssicher nach oben und nach unten zu gestalten, denn auch er
buddelt übrigens sehr eifrig. Der Alaskan Malamute eignet sich
ausgezeichnet als Packhund, Zughund vor dem Trainingswagen / Schlitten,
für lange Strecken am Fahrrad, für alle anderen ausdauernden
Wanderungen und er ist auch für Agility zu begeistern.
Verwendung:Schlittenhund
Klassifikation FCI:
Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 1, Schlittenhunde
ohne Arbeitsprüfung.
Allgemeines Erscheinungsbild: Der Alaskan Malamute eist einer der
ältesten Schlittenhunde der Arktis und hat ein mächtiges,
substanzvolles Gebäude mit tiefem Brustkorb und kräftigem, gut
bemuskeltem Körper. Der Malamute steht in aufrechter Haltung auf seinen
Pfoten und verkörpert mit seiner aufrechten Kopfhaltung und seiner
Wachsamkeit, Interesse und Neugier ausstrahlenden Augen Stolz und große
Bewegungsfreude. Sein Kopf ist breit. Die Ohren sind dreieckig und
aufgerichtet, wenn seine Aufmerksamkeit geweckt ist. Der Fang ist
massiv und verschmälert sich nur enig vom Ansatz zur Nase hin. Er ist
weder spitz oder lang noch kurz und dick. Das Haarkleid ist dick mit
rauhem Deckhaar von ausreichender Länge, um die Unterwolle zu schützen.
Malamutes können verschiede Farben haben. Typisch ist eine
Kopfzeichnung, die sich wie eine Kappe über den Kopf erstreckt, wobei
das Gesicht entweder völlig weiß ist, oder einen Strich und/oder eine
Maske aufweist. Die Rute ist gut behaart und wird über dem Rücken
getragen; sie hat das Aussehen eines wedelnden Federbusches. Der
Malamute muss schwere Knochen und leistungsfähige Läufe, gute Pfoten,
einen tiefen Brustkorb, eine kraftvolle Schulterpartie sowie alle
weiteren körperlichen Voraussetzungen aufweisen, die er braucht, um
seine Arbeit effizient verrichten zu können. Seine Bewegung muss
gleichmäßig, harmonisch, unermüdlich und vollkommen effizient sein. Er
wurde nicht als Renn-Schlittenhund für Geschwindigkeitswettbewerbe
gezüchtet.
Der Malamute ist für Kraft und Ausdauer gebaut und jedes Merkmal,
das Wesen eingeschlossen, das die Erfüllung dieses Verwendungszwecks
beeinträchtigt, muss als sehr schwerer Fehler angesehen werden.
Wichtige Proportionen: Der tiefste Punkt des Brustkorbes befindet
sich unmittelbar hinter den Vorderläufen, ungefähr auf der Hälfte der
Widerristhöhe. Die Körperlänge, gemessen vom Buggelenk bis zum
Sitzbeinhöcker, übertrifft die Widerristhöhe.
Verhalten / Charakter (Wesen): Der Alaskan Malamute ist ein
anhänglicher, freundlicher Hund, kein "Ein-Mann-Hund". Er ist ein
treuer, ergebener Begleiter, verspielt, wenn er dazu aufgefordert wird;
vor allem beeindruckt er aber durch seine Würde, wenn er ausgewachsen
ist.
Kopf: Breit und tief, weder grob noch unförmig; seine Größe steht
in gutem Verhältnis zur Gesamtgröße des Hundes. Sein Ausdruck ist weich
und zeigt seine liebevolle Veranlagung.
Oberkopf:
Schädel: Breit und mäßig gewölbt zwischen den Ohren, zu den Augen
hin allmählich schmaler und im oberen Bereich flacher werdend, zu den
Wangen hin in einer Rundung verlaufend. Zwischen den Augen ist eine
leichte Furche. Die Profillinien des Schädels und des Vorgesichts
zeigen an ihrem Verbindungspunkt eine leichte Abweichung von der
Geraden nach unten.
Stop: Flach.
Gesichtsschädel:
Nasenschwamm: Bei allen Farbschlägen, außer bei Rot, sind Nase,
Lefzen und Lidränder schwarz pigmentiert. Bei roten Hunden ist eine
braune Pigmentierung zugelassen. Eine mit einem helleren Streifen
versehene "Winternase" ist annehmbar.
Fang: Groß und massig im Verhältnis zum Schädel; er verjüngt sich leicht vom Ansatz zur Nase hin in Breite und Tiefe.
Lefzen: Straff anliegend.
Kiefer/Zähne: Breite Kiefer mit großen Zähnen. Scherengebiss. Vor- oder Rückbiss sind ein Fehler.
Backen: Mäßig abgeflacht.
Augen: Schräg eingesetzt, braun, mandelförmig und von mittlerer Größe. Blaue Augen sind ein ausschließender Fehler.
Ohren: Mittelgroß, jedoch klein im Verhältnis zur Größe des Kopfes.
Sie haben die Form eines Dreiecks mit leicht abgerundeter Spitze. sie
sind weit voneinander an den Außenkanten des hinteren Schädelbereichs
auf einer Höhe mit den äußeren Augenwinkeln angesetzt, so dass der
Eindruck entsteht, dass sie, wenn sie aufgerichtet sind, vom Schädel
abstehen. Die aufgerichteten Ohren weisen leicht nach vorn, aber wenn
der Hund arbeitet, werden die Ohren manchmal zum Schädel hin gefaltet.
Hoch angesetzte Ohren sind ein Fehler.
Hals: Kräftig und mäßig gebogen.
Körper: Kompakt gebaut, wobei die Lendenpartie aber nicht zu kurz
ist. Der Körper trägt kein Übergewicht, die Knochenstärke steht in
gutem Verhältnis zur Körpergröße.
Rücken: Fest und gut bemuskelt. Eine lange Lendenpartie, die den Tücken schwächen könnte, ist fehlerhaft.
Brust: Gut entwickelt.
Rute: In Verlängerung der Wirbelsäule mäßig hoch angesetzt. Wenn
der Hund nicht arbeite, wird die Rute über dem Rücken getragen. Sie
liegt weder flach auf dem Rücken auf, noch wird sie fest auf dem Rücken
eingerollt getragen, noch ist sie so kurz behaart wie die eines
Fuchses. Die Rute des Malamutes ist reich behaart und gleicht einem
wedelnden Federbusch.
Gliedmaßen:
Vorderhand: Die Vorderläufe sind starkknochig und stark bemuskelt;
sie sind von vorn gesehen bis hinunter zum Vordermittelfuß gerade.
Schultern: Mäßig schräg gelagert.
Vordermittelfuß: Kurz und kräftig, von der Seite gesehen leicht schräg gestellt.
Hinterhand: Breit. Von hinten gesehen stehen und bewegen sich die
Hinterläufe auf einer Linie mit den Vorderläufen, weder zu eng noch zu
breit. Afterkrallen an den Hinterläufen sind unerwünscht und sollten
kurz nach der Geburt der Welpen entfernt werden.
Pfoten: Ähnlich einem "Schneeschuh", fest und tief, mit gut
gepolsterten Ballen, fest und kompakt wirkend. Die Pfoten sind groß;
die Zehenliegen eng beieinander und sind gut gebogen. Zwischen den
Zehen wächst schützendes Haar. Die Ballen sind dick und
strapazierfähig, die Zehennägel kurz und kräftig.
Gangwerk: Die Bewegung des Malamutes ist gleichmäßig, harmonisch
und kraftvoll. Er ist behende für seine Größe und seinen Körperbau. Von
der Seite gesehen lässt die Hinterhand starken Schub erkennen, der sich
über die gut bemuskelten Lendenpartie auf die Vorderhand überträgt, die
diesen Schub in gleichmäßige, raumgreifende Schritte umsetzt. Von vorn
oder hinten gesehen bewegen sich die Läufe geradlinig vorwärts, weder
zu eng noch zu breit. Im schnellen Trab nähert sich die Trittspur der
gedachten Mittellinie des Körpers. Ein gestelzter Gang oder jede
sonstige Bewegung, die nicht vollkommen effizient und mühelos ist, muss
bestraft werden.
Haarkleid:
Haar: Der Malamute hat dickes, rauhes - keinesfalls langes, weiches
- Deckhaar. Die Unterwolle ist dicht, ca. 2,5 bis 5 cm (1 bis 2 inches)
lang, ölig und wollig. Das Deckhaar variiert, ebenso wie die
Unterwolle, in seiner Länge. Es ist relativ kurz bis mittellang an den
Körperseiten, während es um Hals und Schultern, den Rücken hinunter,
über der Kruppe, an den Hinterseiten der Oberschenkel und an der
buschigen Rute länger ist.
Während der Sommermonate haben Malamutes gewöhnlich kürzeres,
weniger dichtes Haar. Der Malamute wird in natürlichem Haarkleid
gezeigt. Trimming ist nicht erlaubt, mit Ausnahme der Pfoten, damit
diese ordentliche Konturen haben.
Farbe: Die üblichen Farben sind Hellgrau bis Schwarz mit allen
Zwischenschattierungen und Sable einschließlich dessen zum Rot
tendierender Schattierung. Farbkombinationen sind erlaubt in der
Unterwolle, in der Kopfzeichnung und an den Übergängen zwischen den
weißen Bereichen des Unterkörpers und der dunklen Körperfarbe. Die
einzige erlaubte Einheitsfarbe ist Reinweiß. Weiß ist stets die
vorherrschende Farbe an Unterkörper, Teilen der Läufe, den Pfoten, und
Teilen der Gesichtszeichnung. Eine weiße Blesse auf der Stirn und/oder
ein Kragen oder ein Fleck auf dem Nacken ist attraktiv und zulässig.
Der Körper des Malamutes hat eine Mantelzeichnung; unterbrochene
Farben, die sich über den Körper erstrecken, oder eine ungleichmäßige
Sprenkelung sind unerwünscht.
Größe und Gewicht: Es gibt eine natürliche Bandbreite in der Größe
dieser Rasse. Die erwünschte Größe zum Lastenziehen ist bei Rüden: 63,5
cm (25 inches) Widerristhöhe bei einem Körpergewicht von 38 kg (85
lbs). Bei Hündinnen: 58,5 cm (23 inches) Widerristhöhe bei einem
Körpergewicht von 34 kg (75 lbs).
Die Bedeutung der Größe sollte jedoch nicht über derjenigen von
Typ, Proportionen und Bewegung und anderen funktional wichtigen
Merkmalen stehen. Wenn Hunde zu beurteilen sind, die gleichwertig in
Typ, Proportionen und Bewegung sind, muss der Hund, der der erwünschten
Arbeitsgröße am nächsten kommt, bevorzugt werden.
Wichtige Zusammenfassung: Beim Richten des Alaskan Malamutes muss
seine Fähigkeit, als Schlittenhund in der Arktis schwere Lasten zu
ziehen, höchste Priorität haben. Der Grad der Abwertung eines Hundes
sollte von dem Ausmaß abhängen, in dem der Hund von der Beschreibung
des idealen Malamutes abweicht und in dem der jeweilige Mangel die
Arbeitsfähigkeit des Hundes tatsächlich beeinträchtigen würde. Die
Läufe des Malamutes müssen ungewöhnliche Stärke und gewaltige
Schubkraft erkennen lassen. Jegliches Anzeichen von eingeschränkter
Leistungsfähigkeit der Läufe und Pfoten in Vorder- oder Hinterhand,
sowohl im Stand als auch in der Bewegung, muss als schwerer Fehler
angesehen werden. Solche Fehler währen Spreizpfoten, Kuhhessigkeit, ein
schlechter Vordermittelfuß, steile Schultern, mangelnde Winkelungen,
ein stelziges Gangwerk (oder jede andere Bewegung, die nicht
harmonisch, kraftvoll und gleichmäßig ist), Schlaksigkeit,
Substanzlosigkeit, Schwerfälligkeit, mangelnde Knochenstärke und eine
schlecht proportionierte Gesamterscheinung.
Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler
angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der
Abweichung stehen sollte.
Ausschließender Fehler:
º Blaue Augen.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Und Hier noch Argisch´s Eltern
Der findet Ihr den Papa http://www.alaskanmalamute.be/frostyantex.htm und hier die Mama http://www.nortonsound.eagle2021.de/apanatschi1.htm
und Argisch mit seinen Geschwistern bevor er zu uns kam http://www.nortonsound.eagle2021.de/fwurf1.htm
Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt
Kostenlose Homepage von rePage.de
- w -
Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de
|
|