Über mich,

Am 10. September 1952 wurde ich Wulfhard Hoffmann, in der ehemaligen Kreisstadt Querfurt (Bezirk Halle, DDR), geboren. Meine Kindheit und Jugendzeit verbrachte ich ab dem 2. Lebensjahr in der "Kinderwagenstadt" Zeitz.

Ich habe die allgemeinbildente polytechnische Oberschule in Zeitz besucht und den 10 Klassenabschluss mit Erfolg bestanden. Danach erlernte ich den Beruf eines Elektromonteurs für Bergbautechnik im BKK "Erich Weinert" Deuben. Nach Abschluss der Lehre war ich als E.-Monteur im Tagebau Profen (bei Leipzig) tätig. In den Jahren 1979 bis 1981 besuchte ich die Meisterschule im GRW Teltow und schloss als Meister für BMSR-Technik das Studium ab. Im Jahr 1998/99 absolvierte ich mehrere Lehrgänge mit dem Ziel "Meister der Elektrotechnik" zu werden. Mit dem Verfahren "Gleichsetzung einer Prüfung" und den bis dahin erlangten Qualifizierungen stand nun der von mir angestrebten Selbstständigkeit nichts mehr im Weg. Am 01. Januar 2003 war es endlich soweit, ich startete als selbständiger E.-Meister in der freien Wirtschaft. 

Zum Amateurfunk kam ich durch einen Zufall. Auf der Suche nach dem KW-Sender "Radio Luxenburg", rutschte ich ausversehen in das 40m-Band und hörte da verschiedene Leute sich unterhalten. Als sie ihr Gespräch beendet hatten, war nur noch ein Rauschen zu hören. Mich machte dieses Erlebnis sehr neugierig, und so suchte ich nun jeden darauffolgenden Tag diese Stelle auf der Skala unseres Stubenradios "Staßfurt 62" ab. Mit der Zeit hörte ich auch andere Stationen, und ich lernte Rufzeichen erkennen, zu unterscheiden usw. Mit diesen Erfahrungen ausgestattet führte ich ein Logbuch ein in den ich alles eintrug. Als ich dann noch erfuhr das es ein Hörerdiplom (HADM) gibt, verschickte ich Empfangsberichte mit einer Doppelpostkarte. Nun erhielt ich nicht nur als Antwort auf meine Berichte die Rückantwort der Postkarte bestätigt zurück, nein die meisten Funkamateure schickten mir auch ihre QSL-Karten zu. Nach dem Erhalt des HADM-Diploms (Nr.2427) konnte mich nichts mehr retten, ich war schwer krank geworden, der HF-Bazillus hatte wieder ein Opfer gefunden. Nun war nur noch der Amateurfunk für mich das Hobby. Jede freie Minute ob Tag oder auch in der Nacht, so lange es Mutter nicht merkte, wurde gebastelt und gehört. Es entstanden mehrere Gerätschaften, vom 0-V-1 über einen Tongenerator bis zum Einfachsuper (Pionier 4), und auch Drahtantennen.

Ich lernte die Morsezeichen und Q-Gruppen und trat in die GST ein. In den darauffolgenden Jahren erwarb ich mehrere SWL-Calls, und war 17 Jahre als SWL tätig. 1983 legte ich die Prüfung für die Sendeliezens ab, und war als Y49WE an der Klubstation Y49ZE tätig. Mein Call Y23DE erhielt ich im Dezember 1987, nach mehreren absolvierten Lehrgängen in den einschlägigen GST-Schulen. So besuchte ich mit Erfolg den 14-Tägigen Lehrgang "Ausbilder Funk", und den 14 Tägigen Lehrgang "Ausbilder Amateurfunk". Auf den letzteren Lehrgang bin ich besonders Stolz, den mit dem Kauf eines "Ausbildungsrufzeichen" ist es nicht getan. 

Da ich seit 1975/76 ständiger Gast bei der Klubstation Y34ZE war und meine Interessen mit denen der Klubstation konform gingen, wechselte ich auch zu dieser Station (heute DK0BER), und bin noch heute Mitglied von Y14. Ich war zur damaligen Zeit sehr aktiv, als Y23DE war ich mit 2,5Watt Eigenbau TRCV für 160m/80m (Jena 85), qrv. Am 31.12.1992 war ich noch um 23:59 Uhr als Y23DE qrv, wenige Sekunden später erschien ich mit dem Call DL1BWU. Das war mein Wunschcall, BWU steht für Biesenthal Wulf, (hihi). Ich kann fast auf ein halbes Jahrhundert AFU-Tätigkeit zurückschauen und habe immer noch Spaß und Freude an unseren Hobby, am QSO's fahren und am QSL-Karten sammeln.

Mit den besten Wünschen und einem herzlichen Glück Auf             Wulf   DL1BWU


Biesenthal anno 2015  

 

    



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