Lighthouse Expedition 2016    Baagoe  Isl.

LH:    DK 0032,   DEN  154

Wie immer lag die Aufregung für dieses Wochenende auf meiner Seite. Je näher das Ereignis kam umso nervöser wurde ich. Hoffentlich vergesse ich nichts, damit ich auch aktiv funken kann. Ich wusste dass wieder viele Om´s auf die Aktivierer von Leuchttürmen warteten, um sie zu arbeiten. Dann war es endlich soweit, am 19.08.2016 um  05:00 Uhr ging es in Richtung OZ. Bei Preben bin ich dann um 11:15 Uhr eingetroffen. Er erwartete mich schon, dank APRS wusste er immer genau wo ich mich befand.


Nach einer kurzen Pause ging es dann gleich an die Arbeit,


alles was s in meinem Auto sich befand musste umgeladen werden, in Prebens Fahrzeug. Pünktlich um 14:00 Uhr ging es dann mit Wohnwagen auf die Tour zur Fähre.

                                                                                              15:30 Uhr ging es dann mit der Fähre in Richtung Baagoe Isl.. Den Leuchtturm den wir aktivieren konnte man schon vom weiten aus sehen.

 Angekommen auf der Insel ging es gleich zum Leuchtturm, wir standen in einer Entfernung von ca. 30m davor. Hier die Daten,

IOTA: EU 172,   DIA:  FY003,  ARLHS:  DEN 154,  ILLW: DK0032,  Loc.:  JO45vh  



Das Leuchtturmwochenende war ein voller Erfolg und hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben natürlich viel gefunkt, so kamen 437 QSO´s in SSB und 87 QSO´s in PSK 31 zustande. Es wurden außer Antarktis und Südamerika alle Erdteile erreicht. Eine besondere Freude für mich war es als ein alter Bekannter,  Om Rick VO1SA mich wieder anrief und seine Grüße uns übermittelte, der Om hält mir bei der Leuchtturmaktivität seit 2010 die Treue. Auch Besuch haben wir hier bekommen, da viele Wanderer bei uns vorbei kamen. Ein besonders Erlebnis war für uns der Besuch von OZ1F, ( ex OZ8WR), Prebens Fähigkeit zu dolmetschen kam mir da wie gelegen;  der Om sponserte dann noch 10 Liter Superbenzin fürs Notstromaggregat. Damit waren auch die Aktivitäten am Sonntag gerettet,  auf Baagoe gibt es nämlich keine Tankstelle    

Der Sonnabend klang dann mit einem guten Bier und einen edlen Tropfen so richtig gemütlich aus. Pünktlich um 06:00 Uhr begann ich dann am nächsten Morgen wieder zu funken. Preben wurde nochmal so richtig nach dem Frühstück aktiv. Naja, die Zeit verrann wie im Fluge, und wir mussten wieder abbauen und nach Hause fahren.

Ein gemeinsames Fazit von Preben und mir, wir werden nächstes Jahr (2017) wieder einen Leuchtturm aktivieren!


 
Lighthouse Expedition 2015   Svendborg/Isl. Fyn 



St. Joeregens Light    DEN 241       anno  16.08.2015 
  
 
IOTA: EU 172; DIA:   FY001; Loc.   JO55hb

Height of fire:                 8m                                                 coordinates (GPS) 55°02'51,8''N ;  10°35'48,5''O
range of Light  white:    10sm
                     green:     7sm
one ocultation every five seconds


 



 
 
 




                  Die Badestelle mit Blick auf die Fähre                                         Wiese mit Antenne                         Zwischen dem Umkleidehäuschen und Baum steht
                                                                                                                                                                                  das Notstromaggregat.







Das Leuchtturmhäuschen steht fast unter der Brücke nach Täsinge, unweit der Kirche St.Joergens direkt neben einer Badestelle. Das Problem war, können wir von hier 
aus funken. Bent nahm wie so oft das Zepter in die Hand und klärte mit seinem Charm das Problem. Die Badegäste die zur Zeit am Platze waren hatten keine Einwände gegen unsere Aktivität. So konnten wir ungestört die Badewiese in Besitz nehmen und funken. Aber wie es im Leben so ist geht das nur so lange bis sich eine Persönlichkeit
gestört fühlt. So war es dann auch bei unserer Aktivität, eine ziemlich genervte Frau fühlte sich von uns und dem Geräuschen des Notstromaggregates gestört und so 
mussten wir den Betrieb einstellen. Wohl gemerkt, das Aggregat stand zwischen dem kleinem Umkleidehäuschen und der Grundstücksbegrenzung, also Schall geschützt.
Keinen anderen Badegast hat unsere Anwesenheit gestört.  Sein es wie es sei, in Deutschland hätten wir wahrscheinlich keine Stunde unter diesen Bedingungen funken können.
Es war wieder ein sehr schöne Wochenende und es hat wieder sehr viel Spaß gemacht am ILLW teil zu nehmen.




Nun noch eine sehr sehr trauriges Ereignis. Kurz nach seinem 64. Geburtstag ist mein lieber Funkfreund Bent OZ1AYW von uns für immer gegangen.
Er wird mir sehr fehlen, aber nicht nur mir. Wir verlieren in unserer Gemeinschaft einen sehr liebenswürdigen, hilfsbereiten und aktiven Mitstreiter.


Bent, Du wirst in Gedanken immer bei mir sein. 




 
 


Lighthouse Expedition 2015   Svendborg/Isl. Fyn 



 
 Gasvaerk Light   DEN  240    anno 15.08.2015   
 
 
IOTA:  EU 172;    DIA:  FY001;    Loc. JO55hb
 
 

 
The date of the initial activation is not known, as well as the focal plane and other properties. 
 
In 2014 the light was overhauled and given a new coat of paint. The 6m square wooden house is attached to a full square Metallskeletturm. The light is emitted through a slit-like rectangular window to the outside.
This light is at the end of Tuxensvej on the east side of Svendborg water. 

 



Das Datum der ersten Aktivierung des Lichts sowie auch die Fokusebene und andere Eigenschaften ist nicht bekannt.
 
Im Jahr 2014 wurde das Licht überholt und mit einem neuen Farbanstrich versehen.
Das 6m quadratische Holzhäuschen ist auf einem quatratischen Metallskeletturm angebracht. Das Licht wird durch ein schlitzartig rechteckiges Fenster nach aussen abgestrahlt.
Dieses Licht liegt am Ende des Tuxensvej auf der Ostseite des Svendborg Wasser. 
 


 

 

Das Wetter war wie immer wenn ich zum ILLW in OZ  weile, durchwachsen, es gab auch wieder Regen, so das wir in dieses kleine Unterstellhäuschen ziehen mussten. Geholfen hat mir wie in den letzten Jahren auch schon mein Funkfreund Bent OZ1AYW  





Lighthouse Expedition 2014  Isl. Langeland

 

 

17.08.2014         Lighthouse Frankeklint

                                Position:  55°09,6'N    10°55,9'E    Locator: JO55ld   IOTA  EU172,  ARLH  DEN 165,  ILLW:  DK0026,

                                                                                                      Turmhöhe:  4m,         

                                                                                        Tragweite:  rot  7sm,   grün 7sm,

 

 Located atop a dune at the northwestern tip of Langeland

Der Tag hat nicht so gut angefangen, es regnete leicht. Mit der Hoffnung im Gepäck das es nur schöner werden kann, bin ich von meinem Quartier bei OZ1KAH, nach Langeland losgefahren. Leider war es nicht so, es regnete zwar am Leuchtturm nicht, das sollte sich aber bald ändern. Nach dem Antennenaufbau fing es an zu regnen, was der Himmel nur hergab. Ich musste das Notstromaggregat abdecken, damit es nicht absäuft.  Ich nutzte das Führerhaus vom Transporter als Shak  und der Beifahrersitz wurde zum Stationstisch umfunktioniert. Es war zwar sehr eng aber es ging. Ich habe ca. 240 QSO's getätigt.

 

 

Im Vordergrund das Notstromaggregat               Mein Führerhaus als Shak,                         Die unscheinbare Rückseite des Leuchturms,

im Hintergrund mein Fahrzeug, als Shak.            TS50, HLA 300, Laptop, Mike                     und meine GP für 20m/40m

 

 

 

 

 16.08.2014   Lighthouse:  Lohals Havn   Position 55°08,1'N  /  10°54,2'E          IOTA EU 172         Locator: JO55kd 

                                Tragweite: weiss =  12sm, rot = 8sm, grün = 8sm          ARLH:  DEN 023    ILLW:   DK 0024

                                                  Turmhöhe:  9m;   Feuerhöhe  8m, 

                      --------der heutige Leuchtturm ist seit 1933 in Betrieb, sein Vorgänger wurde 1893 erbaut-------- 

 

         Located at the foot of the south mole at Lohals, on the northwestern coast Langeland.

Blick in den Hafen zum Leuchtturm, im Vordergrund die Bretterwand ist die Abtrennung zum Anlegesteg. Davor haben wir, Bent OZ1AYW und meine "Wenigkeit" DL1BWU gesessen und gefunkt.

 

 

                                       Bent  OZ1AYW                                                                                                             Wulf   DL1BWU


Das Wetter war hervorragend, wunderbare Bedingungen für unsere Aktivität. Es wurden 248 QSO´s gefahren und vier Kontinente erreicht. Die Station bestand aus einem

TS 50, einer kleinen Endstufe (HLA 300 plus), 300 Watt, und einer Eigenbau GP für 20/40m. Als Stromversorgung wurde wieder mein Notstromaggregat (1 KW)genutzt.

 

 

 

        

Lighthouse Expedition 2013  Isl. Langeland

 

                                                                                                                       Lighthouse Hov,  18.08.2013

                                                                                                                 IOTA: EU 172,  Loc.:JO55ld, ARLH: DEN 035,  ILLW: DK 028

Position: 55°08,80'N 010°57,28'E                       

Kennung:  Iso. WRG. 4s                            

Feuerhöhe:  12m                                

Tragweite:  16/12/12sm                         


          Located at the end of the Hov Fyrvej near the northeastern tip of Langeland. 

An der Ostküste der Insel Langeland unterhalb deren Nordspitze steht unweit vom Strand auf Meereshöhe

der 12m hohe weiße Leuchtturm mit einem roten Band.   1892 wurde unter König Christian IX dieser runde

Ziegelturm gebaut, 1893 zündete man das Feuer. Es bestand aus einem zweidochtigen Olivenölbrenner mit

einem Parabolspiegel. 1907 setzte man einen Petroleum-Glühbrenner mit einer Fresnellinse ein,der wiederum 

einige Jahre später (1923) durch einen Brenner von Chance Brother aus England ersetzt wurde. Mit einer

Fresnellinse dritter Ordnung und einer 250-Watt-Glühlampe wird der Turm seit 1947 betrieben.

An der Nordspitze von Langeland markiert das Feuer die Nordansteuerung des Langelandbaelt. Die nördlichen

grünen und weißen Sektoren des Feuers bezeichnen den Beginn des Tiefwasserweges mit 19m Mindestwasser-

tiefe, den Schiffe von und zur großen Baeltbrücke mit großen Tiefgang befahren müssen. Die  östlich davon

festgelegte  Route hat eine Mindestwassertiefe von 12m.

                                                                          (Aus Lichter zwischen Inseln und Meer, Thomas Ebelt)

 

 

Das Wetter war mir nicht gut gesonnen, es regnete die ganze Zeit. Da wurde eben der Sonnenschirm zum Regenschirm umfunktioniert, das Funkgerät

und das Zubehör ins Auto verfrachtet, das Notstromaggregat abgedeckt, nicht versteckt(hihi) und los ging es. Ich kam trotz dieser schlechten Bedingungen

auf 348 QSO's. Zusammenfassend kann ich sagen das Lighthouse Weekend war ein voller Erfolg. Bis zum nächsten Event die besten 73 es 55.

 

 

 

Lighthouse Expedition 2013  Isl. Langeland

 

                                                                                                                     Lighthouse Keldsnor,  17.08.2013 

                                                                                                                   IOTA : EU 172,  Loc.: JO54ip,  ARLH: DEN 163, ILLW: DK 0023   

Position: 54°43,86`N 010°43,29`E

Kennung: Fl (2) 20s

Feuerhöhe: 39m

Tragweite: 21sm



          It replaced the Fakkebjerg Fyr, a much small light locadet several miles to the west. Locadet at the end of the Rathvej obout 4 km southeast of Soendenbro.


Oberhalb der Südspitze, Dovns Klint, der 55 km langen und bis zu 11 kim breiten Insel Langeland steht einer der höchsten

Leuchttürme Dänemarks. In der Nähe der Ortschaft Gulstav steht der 34m hohe, viereckige, weiße Leuchtturm Keldsnor.

Ein Leuchtfeuer (aus einem Stahlgerüst) wurde hier bereits im Jahre 1881 errichtet. Nach einem Entwurf von Poul de Loevenoern

baute man 1905 diesen noch heute in Betrieb befindlichen imposanten Turm.

Bis 1947 war ein Petroleum - Glühlichtbrenner mit Drehoptik als Lichtquelle eingesetzt. Danach wurde ein Fresnelscher Linsen-

apparat zweiter Ordnung eingesetzt. Ein Jahr später erhielt das Feuer eine 1000 Watt starke Lichtquelle.

Für die Schifffahrt markiert das Feuer die Südspitze der Insel Langeland und die Südansteuerrung des Tiefenwasserweges im

Langelandbaelt.


 

Das Wetter war durchwachsen, mal Regen, mal Sonne und sehr windig.  

 

 

Die Eigenbau GP im Einsatz, sie funktionierte hervorragent, habe einiges DX machen können, hat sehr viel Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

Lighthouse Expedition 2012  Isl. Fyn

 

Lighthouse Korshavn    ARLH:  DEN 060 

Position: 55°36,25'N  010°36,45'E
Kennung: 0c.WRG.5s
Feuerhöhe: 4m
Tragweite: 7/3/3sm



Die kleine Halbinsel Hindsholm schiebt sich weit ins Kattegat hinein. Auf der Westseite der Insel
steht der kleine Leuchtturm Korshavn. 1935 kam man den Forderungen der ansässigen Fischer
nach und baute dieses kleine 3m hohe Türmchen.

  

DL1BWU beim funken



Om Bent, OZ1AYW, beim Aufbau des Antennenfußes. Die grün/gelben Drähte sind die Radiale für 40/20m.



Die neue home made Antenne, eine GP für 40/20m. Sie funktioniert auch auf 15m mit Tuneranpassung.


So schön kann es am Leuchtturm sein.


Lighthouse Expedition 2011   Isl. Fyn

Lighthouse Enebaerodde     ARLH: DEN 061
Position:55°30,97'N  010°33.65'E 
 Kennung: Fl.WRG.5s
Feuerhöhe: 13m
Tragweite: 11/8/8sm



Die Verwaltung der Stadt Odense ließ 1869 auf Fyn an der nur 500m breiten Passage Gabet,bei Enebaerodde ein Leuchtfeuer aufstellen. 
Im Jahr 1895 wurde dieses Leuchtfeuer durch ein 14m weißes Leuchtturmgebäude ersetzt.  
Gabet ist die einzige Verbindung vom Odense Fjord zur Ostsee.
In der Laterne war von Beginn an eine Fresnelscher Linsenapparat vierter Ordnung eingebaut.
(Aus Lichter zwischen Inseln und Meer, Thomas Ebelt)

 

Die Stromversorgung   1KW, 230V,  Benzinaggregat




Lighthouse Expedition 2010   Isl. Fyn

Lighthouse Knudhoved      ARLH: DEN 020  ILLW: DK 0024

 
Position: 55°17,41'N  010°51,09'E
Kennung: 0c.WRG. 10s
Feuerhöhe: 16m
Tragweite: 12/10/10sm




 
Der Leuchtturm mit Nachbau eines Wippfeuers, wie es 1727 auf dieser Stelle errichtet wurde.
Der nach dem Wippfeuer um 1809 erbaute Leuchtturm hatte eine Höhe von 3 m. An dieser Stelle
baute man 1854 eien neuen 4m hohen Turm, 40 Jahre später erfolgte ein Neubau, dieser Turm
war nun schon 7m hoch. Das Feur dieses Turms wurde ab 1918 mit Blaugas gespeist.1948 folgte
dann der letzte Neubau, ein 12m hoher, weißer viereckiger Turm aus Stein.
(Aus Lichter zwischen Inseln und Meer, Thomas Ebelt)



 
DL1BWU beim Funken. Im Hintergrund ist die Brücke über den "Großen Belt" schön zu sehen.

 
Eigenbau GP für 20m, 15m und 10m




 
Hier ist in voller Schönheit der Leuchtturm zu sehen, er ist noch heute in Betrieb.




Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


Anzeige:    Freunde finden leicht gemacht