Home made GP 40/20m

 

Ich brauchte für meine IOTA - und Leuchtturmaktivierungen eine KW-Mehrband-Antenne die leicht aufzubauen ist und nicht viel Platz wegnimmt. Mit der Eigenbau - GP für 20 bis 10m die ich habe, war ich nicht zufrieden, denn es fehlte mir eine Antenne die auch Betrieb im deutschsprachigen Raum ermöglicht, von OZ aus ist das ein kleines Problem. So entschied ich mich zum Bau einer Zwei - Band – GP. Dabei wollte ich mal neue Wege beschreiten und baute für diese Antenne einen Hybrid – Trap. Das heißt, ein Trap der die Bänder 40 und 20m trennt, und eine Verlängerungsspule für die 40m – Seite enthält, damit die GP nicht zu lang wird. Bei mir ist diese GP 6,7m lang, und besteht aus vier Rohrelementen und den Trap, sowie drei Radiale für 40m und drei Radiale für 20m. Ich habe diese Antenne die letzten drei Jahre bei vielen Aktivitäten benutzt und war vollkommen zu frieden. Mit 100 Watt habe ich VK; PY; W; VE UA0 usw. in SSB gearbeitet.

 

Der Trap besteht aus einem Rundstab aus Plast Material, die Enden sind auf Rohrstärke (24mm) für M25 Aluschtzrohr abgedreht, damit sie in das Rohr passen und mit Schlauchschellen arretiert werden können. Der Stabdurchmesser für die Spule und das Koaxialkabel beträgt 28mm. Für den Trap kommt Koaxialkabel RG 58, 8,5 Wdg. zur Anwendung. Die Verlängerungspule besteht aus 2,5qmm isolierten Schaltdraht, 32 Wdg. Den Koaxtrap muss man nun noch auf 14,20 MHz abgleichen, dies habe ich unter Hilfenahme eine Griddippers erledigt. Die Frequenz des Trap kann man in gewissen Grenzen durch verschieben der Windungen erreichen. Nach erledigten Abgleich habe ich diesen Hybridtrap mit Schrumpfschlauch überzogen, damit er auch Wetterfest ist (siehe Foto).


  

  

Der untere Teil der GP ist ein Viertelwellenstrahler für 20m. Im Idealfall 5m lang, aber man muss den Verkürzungsfaktor für das Rohr mit einbeziehen. Bei mir ergab das eine Länge von 4,47m (M25 Alurohr). Danach folgt der Trap mit Verlängerungsspule. Auf die Verlängerungsspule folgt das 40m –Teil, M20 – Aluschutzrohr das 1,85 m lang ist.  Angaben sind auf das von mir verwendete Rohr bezogen und ändert sich bei anderen Rohr -durchmessern und Wandstärken.

 

Die Radiale habe ich auf  eine Viertelwellenlänge zugeschnitten, und danach auf beste Stehwelle abgeglichen. Die Enden die zu lang waren wurden nicht abgeschnitten, sondern umgelegt also mechanisch verkürzt und mit Isoband am Radial befestigt. Damit kann man bei anderen Bodenverhältnissen die Radiale neu abgleichen. Diese Radiale sind an dem Antennenfuß, (eine Erdschraubhülse aus dem Baumarkt) angeschlossen.

 

 

Ich hoffe diese Beschreibung hilft ein wenig, es soll ja nur eine Anregung zum Selbstbau einer GP sein. Zur Unterstützung des Selbstbaues, einige Bilder von dieser Antenne. Für den Bau des Trap siehe Funkamateur Heft 4/2009 Seite 412.

 

Die GP im Einsatz auf Isl. Fyn  (EU 172)

 

Viel Spaß beim Experimentieren und viel Erfolg beim Nachbau.  de  Wulf

 

 

 

 

 

 



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