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- Testudo horsfieldii -

früher Agrionemis horsfieldii


Die meisten Leute mögen die horsfieldii entweder total gern oder überhaupt garnicht. Die Tiere unterscheiden sich sehr zu den anderen Europäischen Arten. Nicht nur im Aussehen, sondern auch im Verhalten. In ihren Habitaten sind sie sehr extremen Temperaturen ausgesetzt. Im Winter bis minus 40 Grad und im Sommer bis plus 40 Grad. Um diesen Temperaturen auszuweichen, graben sie bis zu 1,50 Meter tiefe Gänge. Sowas möchten die meisten Halter natürlich nicht gerade in ihrem Garten haben. Solange wir hier aber keine 40 Grad haben, werden die Tiere auch nicht ganz so tief gehen. Wobei eine meiner Damen auch schon mal auf mindestens einen Meter runter gegangen ist und ich sie nach vorherigem hinterher graben, genau an dieser Stelle im Februar wieder gefunden habe. Nachdem sich auch mein Männchen einen Winter im alten Glas-Gewächshaus vergraben hatte, werden die horsfieldii jetzt schön brav ab August jeden Abend kontrolliert. Die Bepflanzung wird dann spärlich gehalten und die Versteckmöglichkeiten im Gewächshaus geboten. Wenn das Wetter schlechter wird und es draußen feuchter wird, halten sie sich vermehrt im Gewächshaus auf, wobei trockenere Stellen bevorzugt werden. Es wundert mich immer, wie manche Leute es schaffen, das die Tiere eine Panzernecrose von zu nasser Haltung bekommen. Bei meinen eigenen Tieren habe ich da noch nie Probleme gehabt. Nur wenn ich Tiere aus anderer Haltung bekomme, da habe ich das schon mal gehabt. Meistens wurden die Tiere dann durchgängig draußen gehalten und konnten der Feuchtigkeit nicht ausweichen. Wenn man das Gehege großzügig hält und die Tiere sich ihren Platz aussuchen können und auch entsprechende Lampen zur Verfügung stehen, sollte man mit der Haltung dieser Tiere keine Probleme haben. Da ich meine Tiere auch im Gewächshaus überwintere und dieses auf 4-5 Grad halte, graben sie sich hier meinstens nur ca. 10 bis max. 40 cm tief ein.




Diese Tiere haben die typische Färbung, die am häufigsten vorkommt.

In der Mitte sieht man ein Tier mit einer Panzernecrose. Beim Vorbesitzer wurde sie oft im nassen Gehege gehalten ohne einen trockenen Unterschlupf. Wenn es dann zu lange nass und kalt war, wurde sie in ein altes Aquarium im Keller gesetzt, wo es aber auch keine Lampe zum aufwärmen gab. Die starken Wachstumsringe sind durch falsche Fütterung entstanden. Die beiden Tiere rechts und links sind optimal gewachsen. Wobei das linke Tier auch sehr starke Wachstumsringe hat. Sie wurde auch bei ihrem letzten Besitzer zu reichhaltig bzw. zu eiweisreicht gefüttert.







Hier ein Tier mit viel Schwarzanteil. An dem Wachstum des Panzers sieht man, das es sich um ein sehr altes Tier handelt.








Die Eier der horsfieldii sind zwar etwas länglicher, aber meistens ähneln sie doch sehr denen der boettgeri. So längliche Eier wie die hier rechts habe ich immer nur bei einem Weibchen. Trotz alledem sitzen die Jungtiere auch quer in den Eiern wie sonst auch.  Links sind verschiedene boettgeri-Gelege und die rundlichen Eier mit der Nr. 1 sind marginata-Eier.






Hier sieht man wie die horsfieldii aus anderen Jungtieren herausstechen.
(wer es nicht erkennt - links oben - )






Für die horsfieldii benötigt man keine Fotodokumentation, da man für ab 1997 geschlüpfte Tiere nur noch einen Herkunftsnachweis oder eine Züchterbescheinigung benötigt. Für ältere Tiere benötigt man aber immer noch die alte blaue Cites-Bescheinigung als Herkunftsnachweis. Trotzdem mache ich aber Fotodokumentationen in regelmäßigem Abstand. Falls mal ein Tier abhanden kommt, so kann ich mit Sicherheit nachweisen, dass es aus meiner Haltung stammt. Das kann ich auch jedem anderen nur empfehlen.





Frisch geschlüpfte horsfieldii aus einem Gelege.








bald geht´s weiter .....
















































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