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Sommer 2008





Im Sommer 2008 hatte ich einen toten Zwilling der noch mit dem Schlüpfling verbunden war. Ich habe den Dottersack am lebenden Zwilling abgebunden und dann den toten Zwilling abgeschnitten. Dazu habe ich Nähgarn vom Tierarzt benutzt, welches sich später auflöst. Dann kam etwas jodhaltige Salbe auf die Stelle und das Tier noch ein paar Tage in ein Schälchen mit feuchter Küchenrolle in die Brutglucke.
Kurze Zeit später war schon nichts mehr zu sehen.






Schlupf von Zwillingen
am 22.07.2009



 

Heute sind bei mir lebende Zwillinge geschlüpft. Sie waren noch durch die Nabelschnur verbunden. Der Dotter war schon recht gut aufgebraucht und das ist auch gut so.

Ich war sehr überrascht, da ich seit fast 2 Tagen nur einen Kopf gesehen habe, der das Ei angepickt hat. Mich wunderte nur, das die Kröte offenbar recht schief in dem Ei saß. Aber das kommt schon mal vor. Das da nun Zwillinge rauskamen und dann noch gleich groß, damit habe ich garnicht gerechnet.




Hier die beiden mit einem am gleichen Tag geschlüpften Geschwistertier. Die Eier waren gleich groß. Das Geschwistertier wiegt 16 Gramm, die Zwillige je 8 Gramm. Das ist schon ein ganz gutes Gewicht, wenn ich bedenke das die ersten Schlüpflinge meiner Marginata auch nur 8 Gramm wogen und die Hermanni hermanni Nachzuchten immer nur 8-10 Gramm wiegen. Wenn der Größenunterschied der Zwillinge wesentlich größer gewesen wäre, dann ist meistens die Überlebens-Chance des kleineren Tieres geringer.




Da die Nabelschnur recht kurz war und die Tiere sich schon gegenseitig getreten haben, hatte ich bedenken, dass sie sich mit den kleinen Krallen an der Nabelschnur verletzen. Deshalb habe ich schnellstens die Nabelschnur an beiden Tieren - nicht zu nah am Bauchpanzer - abgebunden und dann in der Mitte zwischen den beiden Fäden durchgeschnitten. Das Garn habe ich mir im letzten Jahr schon von einem Tierarzt geholt. Es ist ein Garn, dass sich später ganz auflöst.





Leider hat der rechte Zwilling nur ein Auge, was man hier vielleicht sehen kann. Es sieht eigentlich so aus, als ob das Auge geschlossen ist, aber es ist keins da. Auch mit einem Auge kann er gut überleben.





Auf der linken Seite hat der rechte Zwilling ganz normal ein Auge. Er hat keine Panzeranomalien. Wobei der linke Zwilling leichte Panzeranomalien hat.




Hier nochmal der Größenunterschied zwischen den Zwillingen und dem gleichalten Geschwistertier.
 





Hier auch nochmal der Größenunterschied von oben und man sieht auch deutlich die leichte Panzeranomalie des einen Zwilling.





Jetzt noch etwas jodhaltige Salbe - Betaisodona - auf den abgebundenen Dotter...





...und dann in ein Schälchen mit feuchter Küchenrolle und zurück in die Brutglucke.



Mittlerweile sind aus diesem Gelege, außer den Zwillingen insgesamt noch weitere 4 normale Tiere ohne Anomalien geschlüpft. Alle Tiere sind recht groß und wiegen 14-16 Gramm.



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26.08.2009

Aus dem 6. Ei schlüpfte noch ein Tier mit einem großen Dotter. Aber auch nach Abbinden und Jodsalbe verstarb es nach ca. 14 Tagen.

Die beiden Zwilling sind immer noch wohl auf.



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27.03.2010

Der Zwilling mit einem Auge hat die Winterstarre leider nicht überstanden. Der andere ist fit, wiegt wieder 8 Gramm, nachdem er vor der Starre ein Gramm abgenommen hatte und hat schon ein neues Zuhause gefunden.



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21.07.2010

Neues vom überlebenden Zwilling aus seinem neuen Zuhause. Die/der Kleine wiegt jetzt mittlerweile 19 Gramm und ist fit wie die anderen Tiere. Eben nur kleiner, aber das ändert sich noch.



September 2010
Die Frau die meinen Zwilling bekommen hatte rief mich an, dass er verschwunden sei. Sie könne nur das andere Tier zur Winterstarre bringen. Sie hatte schon das ganze Frühbeet und Freigehege abgesucht, er blieb verschwunden. Sie vermutete ein Tier oder Diebstahl.

April 2011
Da die Kundin sich entschlossen hat nun keine Schildkröten mehr halten zu wollen, habe ich das andere Tier nach der Winterstarre zurück bekommen. Im April rief sie dann ganz aufgeregt an, dass sie beim auflösen des Freigeheges den Zwilling außerhalb des Frühbeetes gefunden hätte. Er saß ganz mit Erde verschmiert in der Sonne. Schnell hierhin gebracht, besprüht und am nächsten Tag gebadet, fing er auch zügig an zu fressen. Erstaunlich, was ein so kleines Tier mit 19 Gramm doch aushalten kann, bedenkt man wie kalt und schneereich der Winter 2010/2011 war.

Sommer 2011
Eine Kundin die schon über 20 Tiere von 3 Arten in den letzten 2-3 Jahren bei mir gekauft hatte, bettelte mich so lange an, dass ich ihr doch den Zwilling geben sollte. Eigentlich wollte ich ihn behalten. Aber mit der Absprache, wenn sie ihn mal nicht mehr will oder keine Schildkröten mehr haben kann/will, dass ich ihn (und ein weiteres Tier was mir sehr am Herzen lag) zurück bekomme. Außerdem wohnte sie hier in der Nähe und so konnte ich auch mal hin fahren um zu schauen.

Herbst 2011
Eine Frau ca. 200 km entfernt ruft mich an, dass sie eine ganze Menge Tiere gekauft hat und der Großteil davon wäre von mir. Tja, was soll ich sagen, ich war total geschockt...  Es waren natürlich die Tiere von der Frau die auch jetzt den Zwilling hatte. Die schlimmsten Gedanken schossen mir durch den Kopf. So wie sie sich derzeit um die Tiere bemüht hatte mit Gehege und riesigem Gewächshaus und allem drum und dran. Ich dachte wirklich es ist was Schlimmes passiert. Aber nein, ganz im Gegenteil, die Dame hatte plötzlich beruflich andere Ziele und die Schildkröten ließen sich damit nicht mehr verbinden. Ok, gut dass sie sie dann abgegeben hat in eine gute Haltung, wo sich auch darum gekümmert wird. Aber... warum hatte sie die Vereinbarung nicht eingehalten und mir die zwei Tiere zurück gegeben? Ich war echt stinksauer und bin es immer noch auf diese Frau.

Sommer 2012
Die neue Halterin meiner Kröten (und dem Zwilling) ist in die Vereinbarung eingesprungen und hat mir sogar schriftlich gegeben, dass ich, wenn sie die beiden Tiere nicht mehr haben kann/will/möchte, dass ich sie dann zurück bekomme.

Herbst 2013
Die neue Halterin möchte einige Tiere abgeben und hat mir mitgeteilt, dass ich den Zwilling zurück bekommen kann. Nun muss ich ihn nur irgendwie aus dem Norden zurück bekommen. Da ich nicht so gern Auto fahre und die Winterstarre schon bevor steht, habe ich mit ihr abgesprochen, dass er die Winterstarre noch bei ihr macht.
Im  nächsten Frühjahr kommt er dann wieder zu mir und dann bleibt er....

Frühjahr 2014
Der Zwilling ist wieder da. Noch sieht er recht weiblich aus und somit könnte er/sie in der Gruppe bleiben.

Frühjahr 2017
Der Zwilling wiegt nun knapp 300 Gramm und ist eindeutig ein Männchen. Leider. Somit kann er nicht in die große Gruppe. Er könnte ja seine eigene Mutter anpaaren. Außerdem habe ich generell den Bestand reduziert und somit kann ich keine weiteren Männchen unterbringen. Vielleicht finde ich ja auch für ihn ein endgültiges zuhause.







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