Hier das sehr schön eingerichtete Gehege von Elke B.
Die Gehegeumrandung wurde aus Leichtbausteinen (Gasbetonsteine) geklebt und in ein Betonfundament eingelassen. Die leichten Steine haben den Vorteil, dass man sie mit einer Säge gut in Form schneiden kann. Diese Steine muss man aber gegen Feuchtigkeit versiegeln. Wenn sie sich mit Wasser voll saugen und dann im Winter gefrieren, zerbröseln sie mit der Zeit. Diese hier haben den ersten Winter schon mal gut überstanden. Dann wurden flache Steindekor-Platten mit Fliesenkleber angeklebt.

Mehrere
mit Draht bezogene Holzrahmen dienen als Schutz gegen Ratten, Marder, Mäuse in
der Nacht und Krähen und Elstern am Tag.


Das
Gehege wurde reichlich mit verschiedenen Wildkräutern bestückt, damit die Tiere
sich selbst versorgen können. Es ist immer besser, wenn sie selbst von den
Futterpflanzen abbeissen können.

Hier
das Alltop-Frühbeet. Auch die Lampen wurden noch angebracht, damit die Tiere
hier bis zur Winterstarre bleiben können. Im Oktober werden die Temperaturen
langsam gesenkt und nachdem die Schildkröten sich selbst eingewintert haben,
werden sie in den Kühlschrank, in vorbereitete Kisten gebracht.

In diesem Gehege von Svenja T. werden
junge Breitrandschildkröten aufgezogen.

Mmmh, lecker Spitzwegerich....Sind die Kleinen nicht wunderschön glatt und hoch gewachsen? So sehe ich meine Tiere gern wieder. Mittlerweile sind auch noch welche von meinen 2008er NZ eingezogen.

Mit Draht und Netz von
oben, sind die Tiere gegen Fressfeinde gut geschützt. In Höhe der Schildkröten
darf sich kein Draht befinden und kein durchsichtiges Material, weil die Tiere
das nicht als Grenze ansehen und versuchen immer durch zu kommen. Am Draht
könnten sich junge Schildkröten die Beine brechen und erwachsene Tiere reißen
sich die Krallen ab. Hier ist der Bereich in Krötenhöhe gut abgedeckt, damit
sowas nicht passieren kann. Die Umrandung ist innen mit Dachziegeln abgesteckt.
Dieses Material speichert auch gut die Wärme, fast wie eine Steinmauer.
Wenn Sie Hunde haben, dann brauchen die
Schildkröten einen besonderen Schutz. Hier ist eine schöne Anlage von Anke V.
für adulte und semiadulte Tiere.



Nun ein Freigehege mit selbstgebautem Frühbeet von Susanne G.
Sie hält hier horsfieldii´s

Die Frühbeete sind selbstgebaut aus Altop-Platten. Sie sind höher als normale Frühbeete, damit die Lampen optimal angebracht werden können. Hinten haben die Frühbeete einen guten Meter, daher konnte sogar eine Osram-Vitalux 300 installiert werden.
In allen Frühbeeten sind automatische Fensterheber installiert, damit die Tiere nicht überhitzen können. Zusätzlich ist ein Netz über Frühbeete und Gehege gespannt, damit keine Krähen oder Elstern etc. eindringen können. Nachts werden die Frühbeete durch Klappen verschlossen, damit keine Ratten, Marder, Mäuse rein kommen können.

Die Gehege sind gut strukturiert und abwechslungsreich bepflanzt, damit die Tiere sich selbst versorgen können.

Das Babygehege
Die Gehege für Schlüpflinge sollte nicht allzu groß sein, damit man sie auch noch wieder findet. Schnell haben die Winzlinge sich vergraben und findet sie nur schwer wieder. Einige Steinplatten im Gehege erleichtern den Zutritt, falls man mal in das Gehege rein muß. So kann man auf die Platten treten und verletzt die Tiere nicht, denn im Gras kann man sie schnell übersehen.

Wärmestrahler sollten in einer Höhe angebracht werden, damit darunter eine punktuelle Wärme von 38-40 Grad entsteht. Der Rest des Frühbeetes sollte auch kühlere Stellen aufweisen, damit die Tiere zu großer Hitze ausweichen können.

Gewächshaus-Heizung 500 Watt, gekoppelt mit einem Thermotimer

Nun ein Freigehege für Testudo marginata mit selbstgebautem Frühbeet aus Alltop-Platten und Holzrahmen von Familie L.





Ein Elsteinstrahler, das ist ein Keramikstrahler der kein Licht macht, sondern nur Wärme abgibt. Hier im Schlafhaus, gekoppelt mit einem Thermotimer, wird eine konstante Nachttemperatur eingestellt. Im Sommer sollte die Nachttemperatur nicht unter 14 Grad gehen. Zum Winter hin, kann man mit Hilfe dea Thermotimer die Nachttemperatur langsam senken bis sie unter 10 Grad ist und damit die Tiere optimal auf die Winterstarre vorbereiten.
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Neue Bilder.
Ein Jahr später ist die Bepflanzung schon viel kräftiger geworden.

Alles mögliche an Wildkräutern wurde gepflanzt, damit die Tiere sich selbst ernähren können. Es ist immer besser, wenn die sie von den fest angewachsenen Wildkräutern fressen können als wenn man loses Grünzeug ins Gehege legt.

Normalerweise befindet sich natürlich noch ein Schutznetz über dem Gehege. Es wurde hier nur entfernt, damit die Fotos besser zu machen sind.