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Jeden Samstag um 13 Uhr
gibt es jetzt bei mir
Infos über
allgemeine Schildkröten-Haltung,
Gehegebau, Futterpflanzen, Lampen, Bücher, etc.
und natürlich über
die Winterstarre.
Egal ob Sie die Tiere neu anschaffen möchten
oder ob Sie schon Schildkröten haben.
Diese Info-Termine sind natürlich kostenlos, aber über eine Tüte Löwenzahn oder andere Wildkräuter würden die Tiere sich freuen.

Dabei können wir dann gleich einige Futterpflanzen besprechen.
Es können Einzeltermine sein, aber es können auch mehrere Interessenten zusammen treffen.
Das Ganze wird ca. 1-2 Stunden dauern.
Bitte nur mit Anmeldung über  m.bueteroewe@teleos-web.de
oder telefonisch unter
05746/423




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Wichtig !!!


Mindestens einmal im Jahr

Kotproben untersuchen lassen!!!




Möglichst bis Anfang Juli oder spätestens ca. 8 Wochen vor der mindestens 4-wöchigen Vorbereitung auf die Winterstarre den Kot auf Parasiten untersuchen lassen.

Horsfieldii´s schon im Mai/Juni, da sie im Sommer auch nicht so aktiv sind.


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Kotproben einschicken:

Falls Sie keinen Schildkröten erfahrenen Tierarzt in Ihrer Nähe haben, der auch selbst den Kot untersuchen kann, dann können Sie das Untersuchungsmaterial an folgende Adresse schicken:


Staatliches Veterinäruntersuchungsamt
Westerfeldstr 1
32758 Detmold

Telefon: 0 52 31/9 11-9

http://www.svua-detmold.nrw.de/   



An drei aufeinander folgenden Tagen Kot absammeln (möglichst ohne Dreck und nicht aus dem Badewasser fischen). Falls Sie nichts finden, am besten die Tiere für kurze Zeit in eine saubere Kiste setzen und dort frisches Futter geben. Evtl. mit einer Lampe aufwärmen, aber unbedingt beachten, das die Tiere in der Kiste nicht überhitzen.

Einen Tropfen Wasser auf den gesammelten Kot geben, damit er nicht austrocknet und kühl stellen. Bei mehreren Tieren kann man auch eine Sammelprobe von der Gruppe machen. Sollte eine was haben, dann haben meistens alle was.

Den Kot von kleinen Tieren kann man in eine Filmdose füllen. Den von größeren Tieren in eine kleine Plastiktüte, die man dann in eine weitere einpackt. Also so, das man es sauber verschicken kann.

Ein Begleitschreiben sollte nicht fehlen, z.B. Tierart, Alter etc., was untersucht werden soll und wohin die Rechnung schickt werden soll. Bitte auch angeben, dass es sich um eine 3-Tage-Kot Sammelprobe handelt.

+ = geringer Befall

++ = mittelgradiger Befall

+++ = hochgradiger Befall

Die Empfehlung zu entwurmen ist tatsächlich vor allem von der Schwere des Befallsgrades abhängig, deshalb ist das auch sehr sinnvoll. Ein geringgradiger Nachweis muss keine Folgen haben; hochgradiger Befall sollte auf alle Fälle vor der Winterstarre behandelt werden, da sonst die Schildkröten zu stark geschwächt werden. Dabei sind bei Jungtieren sicher strengere Maßstäbe anzulegen als bei älteren Tieren. Bei Jungtieren ist der Nahrungsentzug und die Schadwirkung durch Oxyuren stärker. Hier auf alle Fälle entwurmen.

Sollte ein behandlungswürdiger Befall an Parasiten festgestellt werden, bitte nach der Entwurmung durch einen Schildkröten erfahrenen Tierarzt, noch mindestens 6-8 Wochen gut füttern. Das heißt, wenn das Wetter zu schlecht ist oder es schon auf den Herbst zugeht, mindestens 10-12 Stunden täglich Wärmelampe und Hqi-Strahler anlassen und jeden 2. Tag Osram-Vitalux 20 Min. – also den Sommer simulieren. Die Tiere müssen richtig guten Stoffwechsel haben. Nach 6 Wochen dann langsam die Wärmelampe auf 6-8 Stunden runterfahren und weitere 2 Wochen später frühestens mit der mindestens 4-wöchigen Wintervorbereitung auf die Winterstarre anfangen. Während der Wintervorbereitung erst die Temperatur-und Beleuchtungszeit runterfahren wie für die Winterstarre beschrieben. Also von der letzten Eingabe des Entwurmungsmittels bis zur endgültigen Einwinterung (Kühlschrank etc.) sollten 3 Monate liegen.

Wenn man damit zu spät anfängt, hat man große Schwierigkeiten, die Tiere nicht nur wach zu halten, sondern auch noch dafür zu sorgen, dass der Stoffwechsel gut funktioniert. Deshalb möglichst früh eine Kotprobe einschicken und wenn erforderlich auch möglichst früh zu entwurmen.

Haben die Tiere nicht mehr die Möglichkeit, z.B. durch zu geringen Stoffwechsel wegen mangelnder Wärme, die Giftstoffe des Entwurmungsmittels abzubauen, kann das während der Winterstarre zu Komplikationen führen.  Außerdem können abgestorbene Würmer, die während der Winterstarre im Körper der Schildkröte bleiben, zu einer Sepsis bzw. Blutvergiftung führen.  Oftmals kommt es dann auch zum Tod des Tieres.



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Kotproben direkt zum Tierarzt:

Falls Sie einen Schildkröten erfahrenen Tierarzt in der Nähe haben, der die Kotproben selbst untersuchen kann, dann kann man den Kot auch zusätzlich auf Einzeller untersuchen lassen. Einzeller sterben nach 1-2 Stunden nach verlassen des Körpers ab und sind dann nicht mehr festzustellen. Deshalb geht das beim Verschicken nicht, denn man benötigt dafür ganz frischen Kot. Am besten packt man die zu untersuchenden Tiere ein und nimmt sie mit zum Tierarzt. Oft wird dann während der Fahrt schon Kot in die Transportkiste abgegeben oder spätestens beim Tierarzt durch die ganze Aufregung. Falls nicht, kann da dann auch eine Kloaken-Spülung gemacht werden.

  Von uns aus ist die nächste schildkrötenerfahrene Tierärztin

Frau Dr. Pante in Melle  

www.tierarztpraxis-pante-melle.de  

Bei Befall können hier die Tiere auch gleich behandelt werden. Auch mit anderen Schildkrötenerkrankungen kennt sie sich sehr gut aus. Außerdem kann man an Vorträgen teilnehmen z.B. über Ernährung oder Krankheiten der Schildkröten.

 Oder eben Frau Dr. Blahak in Detmold. Außer dass sie im Veterinäramt tätig ist, hat sie auch eine eigene Praxis.


Hier finden sie Listen mit weiteren Reptilien erfahrenen Tierärzten

 Tierarztliste Testudo com.


Tierarztliste Testudo-Forum


Wenn Ihnen weitere schildkrötenerfahrene Tierärzte bekannt sind, führe ich sie gern hier auf.


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Nachtrag vom 6.10.2007  (Zu dem Tatbestand, das ich momentan 3 Kisten mit Kröten hier sitzen habe, die bei ihren Haltern nicht mehr fressen wollten und noch sehr spät entwurmt wurden).

Ich kann wirklich nur immer wieder darauf hinweisen, die Kotuntersuchung frühzeitig machen zu lassen. Oft ist dann wegen Urlaub oder anderer Sachen keine Zeit dafür und man schiebt es vor sich hin. Dann hab ich oft den Fall, das die Leute Ende September vor der Tür stehen und die Tiere haben Wurmbefall.

Wenn es nur ein ganz geringer Befall ist, würde ich zu so später Zeit im Jahr lieber so einwintern und nach der Winterstarre entwurmen. Dafür muß die Kotprobe aber auch von 3 aufeinander folgenden Tagen gemacht worden sein. Bei Kotproben von nur einem Tag kann auch mal ein geringer Befall festgestellt worden sein, obwohl es wirklich schon schlimmer ist. Die Würmer legen nicht jeden Tag Eier und da der Wurmbefall an der Menge Eier im Kot festgestellt wird, kann das mal mehr oder weniger sein.

Ist es ein starker Befall und es muß entwurmt werden, sollte man sich im klaren darüber sein, das die Tiere wirklich noch für 6-8 Wochen voll wach sein müssen und auch noch entsprechend fressen sollten. Zumindest muß jeden Tag durch Wärme und helles Licht für genügend Stoffwechsel gesorgt werden, damit die Tiere das Wurmmittel und auch die toten Würmer alle loswerden. Dann folgt noch die 4-wöchige Einwinterungszeit und dann sind schnell mal 3 Monate weg. Dann ist das Jahr schon rum und es ist nur noch eine verkürzte Winterstarre möglich. Die Tiere kommen dabei natürlich total aus dem Konzept. Falls der Befall so stark ist, das man nach 3 Wochen nochmal entwurmen muß, dann gilt die Zeitangabe natürlich ab der letzten Wurmmittelgabe.

Bis Mitte September denken die Leute dann immer, dass es kein Problem ist, die Tiere weiter zu füttern. Aber ab Angang Oktober fressen die Tiere dann oft schon nicht mehr und kommen kaum noch aus ihren Schlafhöhlen. Wenn man die Tiere aber zu früh einwintert, ist meistens eine Sepsis vorprogrammiert, was auch schnell zu Tod der Tiere führen kann.

Falls Sie also absehen können, das es im Juli/August nicht klappt (Urlaub etc.), dann schicken Sie die Probe lieber im Juni oder von mir aus im Mai ein. Besser zu früh als zu spät.

Weiterhin sollte man sich Gedanken um die Fütterung machen. Vor allem wenn es öfters mal zu  Wurm-oder Einzellerbefall gekommen ist. Normalerweise kommen die Tiere mit einem geringen Befall klar. Wird der aber stärker, so sollte man abwägen ob genügend faserreiche Nahrung gegeben wird und/oder ob vielleicht Stress im Gehege ist. Endweder durch rivalisierende Tiere, durch eine falsche Geschlechter-Zusammenstellung (zu viel Männchen, zu wenig Weibchen) oder auch durch eine schlechte Gehegestrukturierung. Kommen die Tiere wirklich immer auf ihre Stoffwechsel-Temperatur? Das Gewächshaus ist vielleicht bei Sonne schnell mal aufgeheizt, aber was ist, wenn es mal 3 Wochen mieses Wetter ist? Weiterhin kann es sein, das die Tiere zu viel hoch genommen werden oder sogar, was bei manchen auch immer noch vorkommt, nur morgens raus und abends rein geholt werden. Das Gehege und Frühbeet/Gewächshaus sollte schon so eingerichtet sein, das die Tier hier immer die richtigen Temperaturen vorfinden und auch das sie genügend abgesichert sind. Z.B. Nachts gegen Ratten, Marder, Mäuse. Wenn das gewährleistet ist, braucht man sich auch keine Sorgen machen und kann sie im Gehege belassen. Das ist natürlich erstmal mit etwas Aufwand verbunden, aber es lohnt sich auf alle Fälle.



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Neues Thema: Sepsis





Sepsis während der Winterstarre bei Thb.
Da ich es früh genug entdeckt habe, hat das Tier überlebt. Sie wurde viel zu spät entwurmt, die Stoffwechseltemperatur wurde danach nicht hoch genug gehalten und sie konnte die Giftstoffe und evtl. abgestorbene Würmer nicht mehr ausscheiden.



bald geht´s weiter...



























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