Jetzt wird es ein Jahr, dass Benji in meinen Armen
gestorben ist. Das, was ich so sehr gefürchtet hatte, ist eingetroffen.
Ich habe mir immer gewünscht, dass Benji eines Tages, wenn es soweit ist,
friedlich einschläft.
Aber es sollte nicht sein und so musste ich die schwerste
Entscheidung treffen, die ich bis dahin jemals in meinem nicht mehr ganz so
jungen Leben entschieden habe. Ich musste ihn einschläfern lassen, nachdem er
nicht mehr laufen und stehen konnte. Es ging ihm schon seit Oktober 2008 nicht
mehr gut, er war fast blind, auch in der Wohnung rannte er oft gegen Wände und
Möbel, oft saß er stundenlang einfach nur da und starrte auf einen Fleck.
Selbst auf der Straße war er völlig hilflos, zum Schluss bemerkte er nicht
einmal mehr wenn ihn ein anderer Hund anschnüffelte. Er hatte keine Kontrolle
mehr über sein Geschäft, machte nachts in die Wohnung, die letzten Wochen sogar
sein großes Geschäft. Aber ich war nie böse mit ihm, ich wusste doch, dass es
ihm nicht gut ging. Alle paar Stunden habe ich ihn zum Gassigehen rausgetragen,
mehr als ein paar Schritte hat er nicht mehr laufen können. Nachts hat er oft
geweint und ich habe ihn wie ein Baby herumgetragen, damit er wusste, dass ich
da bin.
Im
Oktober 2009 war ich bereits mit ihm beim Tierarzt, da ich spürte, dass es ihm
nicht gut ging, und ich nicht wollte das sich Benji quält. Aber der Tierarzt
hat es damals abgelehnt ihn einzuschläfern, so wurden die letzten Wochen für
uns beide sehr qualvoll, und es war so schlimm für mich ihn so leiden zu sehen.
Er wurde bei mir geboren, Nancy, seine Hundemama, kam im Alter von 6 Monaten zu
mir. Nachdem damals meine Kinder ein gewisses Alter erreicht hatten, wollten
sie lieber mit Ihren Freunden spielen als mit mir spazieren gehen. Deshalb
reifte damals die Idee in mir,mir
einen kleinen Hund für meine heißgeliebten Spaziergänge zuzulegen. Von Anfang
an war klar, dass es ein kleiner Hund sein würde, da unsere Wohnung nicht sehr
groß war. So kam ich durch ein Zeitungsinserat zu Nancy, die zu diesem
Zeitpunkt 6 Monate alt war, und schon durch mehrere Hände gegangen war. Als ich sie holte war sie bei jemand der einen Schäferhund hatte, welcher Nancy
überhaupt nicht akzeptierte und sie nicht einmal ans Essen ließ. Nancy kannte
kein Gassigehen, keine Leine nichts, und die ersten Wochen musste ich sie mit
der Hand füttern, da sie sich nicht ans Essen traute. Ihr Fell war total verfilzt, und sie war am Anfang sehr dünn. Nach und nach habe ich Nancy zu einem normalen Hund gemacht, sie liebte es
durch die Wiesen zu toben und sie wurde eine sehr selbstbewusstelieber Hundedame, die auch gerne mal was vom
Tisch stibitze. Nur alleine bleiben hasste sie. Mit 2einhalb Jahren ließen sie
wir decken, ein wunderschöner Rüde aus der Nachbarschaft hatte es uns angetan,
und dessen Besitzer war auch Feuer und Flamme, eigentlich war es Ihre Idee. So bekam Nancy im Juli 1991 6 schneeweiße Hundebabys, leider merkten wir sofort,
dass die Geburt nicht normal verlief. Nancy machte überhaupt nichts, sie ließ
die Babys einfach liegen, nachdem sie geboren waren. So musste ich als
Geburtshelfer tätig werden, Selbst die Fruchtblase musste ich öffnen,
Nabelschnur abbinden, durchschneiden, alles was dazu gehört. Leider säugte sie ihre Babys auch nicht, so dass ich die Welpen mit
Puppenflasche und Babymilch großziehen musste. Aber wir haben es geschafft, und
es haben tatsächlich alle 6 Hundekinder überlebt. Mein Benji hatte damals eine
rote Schleife um den Hals, sie sahen ja alle gleich aus. Ihn habe ich ein paar
Stunden nach der Geburt ausgesucht und er wurde mein ständiger Begleiter, kein
Tag ohne Benji, er schlief bei meinem Bett, und wo immer ich mich aufhielt,
Küche, Wohnzimmer, etc, Benji war immer auf meiner Seite. Er war nie ernsthaft
krank, oder machte mir sonstige Sorgen, nie machte er etwas kaputt, er war
einfach mein Traumhund. Nancy hatte sich von Anfang an mehr meiner jüngeren
Tochter angeschlossen, sie schlief sogar bei ihr im Bett. Leider wurde Nancy
nur 14 Jahre alt, wie ich von Arzt erfahren habe, war Inzucht im Spiel, in
jüngeren Jahren hatte sie oft Epilepsieanfälle, die sich aber später gaben.
Also kann man sich sicher vorstellen, was Benji für mich war. Ich vermisse ihn
immer noch sehr, der Schmerz ist immer noch unbeschreibbar, am schlimmsten sind
die Tage, wenn die Sonne so wie heute scheint, da würde ich so gerne mit ihm
laufen, wir sind so viele Kilometer marschiert, Wald, Park, überall war ich mir
ihm. Benji, eines Tages werden wir wieder zusammen sein, aber bis dahin kann ich
dich nur in meinem Herzen tragen.
Danke, Benji, für die langen wunderschönen Jahre, die ich dich an meiner Seite haben durfte und für die vielen glücklichen Stunden und Freude die wir zusammen haben durften.
25.02.2010
Lieber Benji, heute ist es genau ein Jahr her, wo du in den Hundehimmel gegangen bist. Mein Herz ist so schwer, draussen scheint die Sonne und ich wäre so gerne jetzt mit dir spazieren gegangen. Das war deine Zeit die du liebtest, Frühling. Aber so werde ich heute alleine spazieren gehen und dich bei mir in meinem Herzen tragen.
In Gedanken bei dir
Benji, habe den ganzen Tag an dich gedacht, wäre so gerne mit dir spatzieren gegangen, du fehlst mir so sehr
Abschied
Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte
Nacht.
Trauere, wenn du willst, aber nicht lang, dem Flug meiner
Seele hinterher.
Ich hab jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh,
Tränen braucht es nicht dazu.
Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht
und auch die Angst ist weg.
Mach deinen Kopf für andere frei, ich
lebe in deinem Herzen fort.
Vergiss meinen Lebenskampf,
Vergrab
dich nicht im Jammertal, sondern freu dich ......ich hab
gelebt.........mit dir.
Irgendwann, ob Tag ob Nacht, Dein Tier
einfach nicht erwacht....
Du rufst seinen Namen, lockst Ihn lieb,
aber Dein Tier es nicht mehr sieht...
Alle Versuche scheitern
kläglich, Du merktest es aber schon täglich...
Dein Tier wurde
schwächer, die Lebensgeister ließen nach,
man konnte es ihm ansehen,
es baute ab von Tag zu Tag....
Doch Du weißt es, es war besser...
glaub
daran!!
Fester und fester!!!
Es war nur ein kleiner
Streich...
Dein Tier schaut Dich an, ein letztes mal, seine Augen
sagen:"Ich liebe Dich"
Das sonst so lebensfrohe Tier,
liegt
still und starr, weit fort von Dir...
Denk daran, wie schön es
war...
wie sie hat Deine Hand geputzt, wie sie hat Deine Wärme
genutzt...
Jetzt wird es Dir erst richtig klar,
nichts wird so,
wie es mal war!
Ein Platz ist leer, unbesetzt...
kein anderes
Tier ihn je besetzt..
Drum genieße jeden Tag mit Ihnen, liebe sie
so, wie sie Dich lieben!
So schnell wird Ihr Leben enden, irgendwann
reißt es sie aus Deinen Händen.
Drum genieße jeden Tag mit ihnen
und sorge für sie,
Weil sie Dich lieben!!
Drum genieße jeden Tag mit ihnen
und sorge gut für sie,
Unbekannter Autor
28,2,2012
Hi Benji
Wieder ist ein Jahr ohne dich vergangen, nun sind es schon 3
Jahre ohne dich an meiner Seite.
Und der Schmerz ist immer noch genau so groß wie an dem Tag
als ich dich gehen lassen musste. Aber ich weiß ja, irgendwann ist für uns alle
der Moment gekommen wo wir Abschied nehmen müssen. Deine Leine hängt immer noch
an der Türe und da wird sie auch bleiben, genauso wie dein Platz in meinem
Herzen. Manchmal ist die kleine Hündin meiner Nachbarin bei mir und ich gehe
auch öfters mit ihr Gassi, in solchen Momenten vermisse ich dich am meisten, die
langen Spatziergänge mit dir, ich gehe nur noch selten raus.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen öfters an die Wörhder
Wiese zu gehen, aber ohne dich fühle ich mich da einfach nur einsam.
Bobby geht es gut, er ist etwas molliger geworden, wie alle
„ Oldies“ und er hat jetzt 2 Katzenkumpel, Teddy und Timmy. Eigentlich sollte
es ja bei Teddy bleiben, aber Teddy ist mehr Hund als Mieze, er spielt ungern
alleine. Stöckchenjagen ist sein Lieblingsspiel, und er ist ein Temperamentsbündel.
Du kennst ja unseren Bobby, gemütlich, behäbig, Teddy wurde einfach zu stressig
für ihn. Also istTimmy eingezogen
.Teddy kann sich mit Timmy richtig austoben und Bobby hat wieder seine Ruhe. Die 3 sind ein Superteam und
verstehen sich wunderbar untereinander. Mit Menschen habe ich weniger Glück,
bin immer noch Single und werde es wohl auch bleiben.
Aber es gibt doch etwas neues, wunderbares, stell dir vor,
endlich, ich werde Oma. Weißt du noch, diese kleine freche DeniseJ
Sie wird Mama, wir bekommen einen Julien, ich freue mich so
sehr, schade nur dass sie so weit weg wohnt, ich hoffe ich werde den Kleinen so
oft wie möglich sehen.
Lieber Benji, ich denke an dich und vermisse dich. Die Zeit
mit dir war wunderschön und du hast mir so viel Freude gegeben.
Danke
In Erinnerung an Benji
Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt