Rheinland: Vergabe S-Bahn Köln geplant


Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland hat jetzt per Vorinformation angekündigt, in Kooperation mit der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Betrieb der S-Bahn Köln in einem oder mehreren wettbewerblichen Vergabeverfahren vergeben zu wollen.
Dies betrifft die sechs Linien:
• S 6: Essen Hbf – Düsseldorf Hbf –Köln Hbf –Grevenbroich – Mönchengladbach (4,9 Mio. Zugkm/a)
• S 11: Bergisch Gladbach – Köln Hbf – Köln-Worringen – Neuss – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Flughafen (3,2 Mio. Zugkm/a)
• S 12: Au(Sieg) – Hennef – Troisdorf – Köln Hbf – Horrem – Bedburg (2,6 Mio. Zugkm/a)
• S 13: (Aachen-) Düren – Köln Hbf – Flughafen Köln-Bonn – Troisdorf – Bonn-Oberkassel/Hennef – Au (Sieg) (3,0 Mio. Zugkm/a)
• S 19: Köln-Nippes – Köln Hbf – Flughafen Köln-Bonn – Troisdorf – Au (Sieg) (1,5 Mio. Zugkm/a)
• S 68: Wuppertal-Vohwinkel – Düsseldorf Hbf – Langenfeld (200.000 Zugkm/a).
Die Verträge sollen ab dem 15.06.2023 für voraussichtlich 15 Jahre laufen. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich nach dem NRW-RRX-Modell erworben und zur Verfügung gestellt.

Quelle: NVR



             

   Kaarst – Mettmann: VRR vergibt S 28 erneut an Regiobahn

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen, die S-Bahn-Linie S 28 weiterhin von der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH betreiben zu lassen.
Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 betreibt die Regiobahn auch den neuen Abschnitt zwischen Mettmann und Wuppertal und setzt erste neue Fahrzeuge ein. Ab Dezember 2021 erhält die Regiobahn einen neuen Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren bis Ende 2036 für die gesamte Strecke von Wuppertal bis Kaarst und setzt dann ausschließlich neue elektrische Fahrzeuge auf der Linie S 28 ein. Von Stadler werden zehn Flirt 3XL im Regiobahn-Design beschafft, die Stadler selbst instandhalten wird. Künftig fährt die S 28 in der Woche alle 20 Minuten.

Quelle: VRR  
         

RB 38 wird bis Bedburg zur S-Bahnlinie 12


Phase Zwei zur Modernisierung des Kölner Bahnknotens eingeleitet


Die Modernisierung des stark belasteten Bahnknotens Köln ist eines der wichtigsten Schienenprojekte in NRW. Jetzt geht es in die zweite Phase: Das Verkehrsministerium NRW, die Deutsche Bahn und der Nahverkehr Rheinland (NVR) haben die Planungsvereinbarung für ein Ergänzungspaket des bereits beschlossenen Ausbaus der S-Bahnlinie 11 unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht Planungskosten für die ersten beiden Leistungsphasen in Höhe von rund 4 Mio. Euro vor. Kernpunkt ist der Umbau der Regionalbahn RB 38 (Erftbahn) zu einer S-Bahn. „Damit kommen wir einen deutlichen Schritt weiter in unseren gemeinsamen Bemühungen, der Millionenstadt Köln und ihrem Umland die langersehnten und spürbaren Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zu bringen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung in Düsseldorf.
Die künftig bis Bedburg (Erft) verlängerte S 12 erhält nach den Planungen damit den Linienweg Au (Sieg), Köln, Bergheim bis Bedburg, der im 20-Minuten-Takt bedient wird. Heute gibt es nur eine stündliche direkte Verbindung von Bergheim und Bedburg nach Köln. Durch die Verlagerung der RB 38 auf die S-Bahn-Strecke werden auf der bisherigen Route Kapazitäten für das steigende Güter- und Fernverkehrsangebot zwischen Horrem und dem Abzweig zur linken Rheinstrecke frei.
„Wir machen die Strecke nach Bedburg fit für die S-Bahn“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. „Dabei werden wir den gesamten Planungsprozess transparent und offen gestalten – vor allem im Dialog mit den Anwohnern und Stakeholdern."
Zum Ergänzungspaket gehören darüber hinaus der Bau eines neuen S-Bahn-Haltepunktes „Köln-Mülheim Berliner Straße“ im Verlauf der S 6 sowie der Neubau von Weichen am Abzweig Müngersdorf für die zukünftige Führung von S-Bahnzügen nach Pulheim und Grevenbroich.

„Der Kölner Knoten ist eine zentrale bundes- und europaweite Drehscheibe“, sagte Dr. Hermann-Josef Tebroke, Verbandsvorsteher Zweckverband Nahverkehr Rheinland. „Allerdings  erweist er sich aufgrund der erschöpften Kapazitätsreserven auch als einer der großen Engpässe im nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr für den Personen- und Güterverkehr. Dass wir nach der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für die S 11 im vergangenen Jahr heute auch die Rhein-Erft-Bahn als weiteren Meilenstein zur Entlastung des Kölner Knotens auf den Weg bringen können, ist ein Erfolg für die gesamte Region.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland GmbH, ergänzte: „Die heutige Unterzeichnung ist ein weiterer Schritt hin zu einer deutlichen Verbesserung der SPNV-Qualität im Rheinland. Dies kommt allen Fahrgästen zugute. Trotz dieses Erfolgs können wir nun nicht die Füße hochlegen, sondern müssen die Modernisierung unser Infrastruktur weiter vorantreiben. Wir setzen uns weiter dafür ein, die notwendigen Projekte aufzugleisen, um den Stau auf der Schiene zu reduzieren.“

Bereits 2016 waren in einem ersten Planungsschritt weitreichende Kernelemente zur Auflösung des Kölner Bahn-Engpasses vereinbart worden: Um dem Wachstum der Fahrgastzahlen gerecht zu werden, soll insbesondere die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Köln Messe/Deutz, Köln-Hauptbahnhof und Köln Hansaring ausgebaut werden. Hierzu sind zusätzliche Bahnsteige in Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof geplant. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und damit leistungsfähiger. Im ersten Schritt des S-Bahn-Ausbaus wird der Takt der Linie S 11 in den Hauptverkehrszeiten zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Worringen von bisher 20 auf 10 Minuten verdichtet.

Quelle: NVR


Verkehrsverbund Rhein-Ruhr: Erweiterung des Angebotes in den Abendstunden


Vorbehaltlich der betrieblichen und fahrplantechnischen Umsetzbarkeit plant der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr im Dezember 2017 eine Erweiterung des Spätverkehrs auf einer Vielzahl von Linien.
In der Regel kommen ein bis zwei Zugpaare hinzu. Auf der RE 4 wird das Angebot zwischen Düsseldorf und Hagen um vier Zugpaare erweitert. Auf den S-Bahn-Linien Köln – Dormagen und Köln – Düsseldorf wird zudem samstags die Taktfolge zwischen 9 und 21 Uhr von 30 auf 20 Minuten verdichtet.

Quelle: VRR


S-Bahn Rhein-Ruhr: Erster ET 422 in neuem Design – Aus Rot wird Grün

    
Mitte September geht der erste Triebzug der S-Bahn Rhein-Ruhr im künftigen Design des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) in Betrieb.
Damit startet die sukzessive Umstellung von 48 Zügen der Baureihe 422 von „DB-Rot“ auf „VRR-Grün“. Am 13.09.2017 stellen VRR, DB Regio NRW und Keolis Deutschland den ersten grünen Zug im DB-Regio-Werk Essen der Presse vor. Die auch im Innenbereich umgestalteten 422 werden ab Ende 2019 auf den Linien S1 und S4 von Keolis gefahren und bis zunächst 2034 von DB Regio im Auftrag des VRR instandgehalten. Der VRR hatte Ende 2015 entschieden, die 48 gebrauchten 422 von der DB zu kaufen. „Das künftige Fahrzeugdesign der S-Bahn Rhein-Ruhr setzt ein sichtbares Zeichen für eine wachsende Betreibervielfalt auf den Schienen in NRW“, heißt es in einer Pressemitteilung.     

Quelle:VRR                                                   
                                                                                                         Aktuallisiert 11.09.2017


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