DB startet ab 2019 neue Intercity-Verbindung Warnemünde–Rostock–Berlin–Dresden

Seit April 2015 arbeiteten die DB und die regionalen Aufgabenträger des Nahverkehrs der beteiligten Bundesländer gemeinsam an einem zukunftsfähigen Verkehrskonzept zur Einführung einer neuen zweistündlichen IC–Verbindung aus Sachsen über Berlin nach Rostock und Warnemünde.


Damit nimmt eine der ersten neu geplanten IC-Linien aus der im März vergangenen Jahres vorgestellten Kundenoffensive der DB Fernverkehr AG konkrete Gestalt an. Die Planungen zu diesem Vorhaben sind jetzt erfolgreich abgeschlossen worden, die Ergebnisse liegen vor.

Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO): „Ich begrüße sehr, dass die Deutsche Bahn ab Dezember 2019 eine neue Intercity-Linie nach Berlin und weiter an die Ostsee anbieten wird, die die überregionale Anbindung der sächsischen Landeshauptstadt und der Region deutlich verbessert.“

„Damit möglichst viele Menschen die umweltfreundliche Schiene für ihre Reisen nutzen können, werden wir die neue Intercity-Verbindung in der Zwischenlage zur heutigen EC-Verbindung Prag—Dresden—Berlin—Hamburg im Zweistundentakt anbieten. Damit bekommt die Landeshauptstadt Dresden ein stündliches IC/EC-Angebot nach Berlin und eine wertvolle Direktanbindung zum neuen Berliner Flughafen BER“, so Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Mit der neuen Intercity-Linie können ab Ende 2019 neben den Halten in Dresden Hbf und Dresden Neustadt auch die Städte Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain zweistündlich direkt an den Fernverkehr angebunden werden. Auf diese Weise entstehen attraktive Direktverbindungen zum Flughafen BER, nach Berlin Hbf, nach Oranienburg, Neustrelitz, Rostock und Warnemünde. Dabei betragen die Reisezeiten von Dresden nach Berlin Flughafen nur 95 Min., nach Warnemünde ca. 4 ½ Stunden.

Auf der Achse sollen neue Fahrzeuge des Typs „Intercity 2“ eingesetzt werden. Die Doppelstock-Fahrzeuge verfügen über ein modernes Design, eine großzügige Raumaufteilung und bequeme Sitze. Zudem sind unter anderem auch ein großräumiger Kleinkindbereich für Familien sowie reservierungspflichtige Fahrradplätze vorgesehen.

Quelle: DB



DB Regio übernimmt Teilnetz Usedom

Der Schienenpersonennahverkehr im Teilnetz Usedom wird ab Dezember 2017 von der DB Regio AG bedient. Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn erhielt den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren und übernimmt damit die bisher von der Usedomer Bäderbahn (UBB) bedienten Strecken des Teilnetzes.

Das Teilnetz Usedom besteht aus den Verbindungen RB23 Stralsund – Swinemünde (ab Dezember 2019: Züssow – Swinemünde) und RB24 Zinnowitz – Peenemünde. Die durch die Landesregierung beauftragte Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) schreibt die Verkehrsnetze des Schienenpersonennahverkehrs regelmäßig europaweit aus. Die Ausschreibung von Verkehrsleistungen eines Verkehrsnetzes benötigt einen mehrjährigen Vorlauf. Aufgrund der sich überschneidenden Zeiträume der einzelnen Verkehrsverträge finden daher fortlaufend Planungen statt. Der aktuelle Verkehrsvertrag für das Teilnetz Usedom läuft zum Dezember dieses Jahres aus. Die Laufzeit des neuen Vertrages beträgt 13 Jahre. Die DB Regio AG war der einzige Bieter in dem Ausschreibungsverfahren.

Das Teilnetz Usedom soll künftig weitestgehend auf den Inselbereich beschränkt sein. Aus diesem Grund wird die RB23 Stralsund – Swinemünde voraussichtlich ab Ende 2019 verkürzt und als RB23 Züssow – Swinemünde verkehren. Bis dahin wird die Strecke zwischen Züssow und Stralsund aber weiterhin im Rahmen des Verkehrsvertrages Teilnetz Usedom bedient. Später soll dieser Abschnitt aus einem anderen Verkehrsvertrag bedient werden.

Die DB Regio AG wird die bislang auf den Strecken des Teilnetzes Usedom eingesetzten Fahrzeuge (Dieseltriebwagen vom Typ GTW 2/6) übernehmen. Der Fahrplan bleibt, von Detailänderungen abgesehen, unverändert. Als Verbesserung für die Kunden ist künftig auch die bargeldlose Bezahlung in den Zügen möglich.

Quelle: DB Regio


Deutsche Bahn investiert 145 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern

Die Deutsche Bahn investiert 2017 in Mecklenburg-Vorpommern weitere 145 Millionen Euro in Bahnhöfe, Gleise und in die Stellwerkstechnik – 15 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Bis Jahresende wird an rund 2.000 Stellen gebaut, teilt die DB mit. Große Vorhaben wie der Umbau der Bahnhöfe Bad Kleinen und Neubrandenburg oder das Ausrüsten der Strecken mit Elektronischen Stellwerken (ESTW) werden fortgesetzt. So gehen dieses Jahr in Stavenhagen, Strasburg und Bergen neue ESTW in Betrieb. Der Zugverkehr lässt sich dann besser steuern und koordinieren.

Ein neuer Schwerpunkt ist der Abschnitt zwischen Schwerin und Bad Kleinen, der durch den Bedarfsplan für die Bundesschienenwege neue Bedeutung erhält. Hier wird das Gleis für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ertüchtigt, Weichen in Carlshöhe erneuert und ein ESTW errichtet.

Zwischen Lübeck und Schwerin soll die Reisezeit von 69 auf 52 Minuten verkürzt werden. Dafür werden zur Zeit eine Verbindungskurve bei Bad Kleinen und die Elektrifizierung der Ausbaustrecke geplant.

Quelle: DB


Mecklenburg-Vorpommern: SPNV-Überbrückung „Teilnetz Ostseeküste I auf II“ geplant

Im Auftrag des Landes hat die VMV (Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern) jetzt per Vorabinformation ohne Aufruf zum Wettbewerb die geplante Vergabe der SPNV-Leistungen zur Überbrückung „Teilnetz Ostseeküste I auf II“ mitgeteilt.
Der Umfang beträgt ca. 3,4 bis 4,0 Mio. Zugkm/a, der im Zeitraum von Dezember 2019 bis Dezember 2023. Es handelt sich dabei um die bekannten Linien:
• RE 1 Hamburg Hbf – Schwerin – Rostock Hbf mit Verdichterleistungen auf Teilabschnitten und
• RE 9 Rostock Hbf – Stralsund Hbf – Sassnitz/Ostseebad Binz mit Taktverdichtung auf Rügen.
Zudem soll die schrittweise Einführung der Linie RE 10 Rostock Hbf – Stralsund Hbf – Züssow mit ca. 0,4 Mio. Zugkm/a erfolgen. Lose sind „derzeit nicht vorgesehen“, Interessensbekundungen für Teile der Betriebsleistungen sind aber „ausdrücklich erwünscht“. Mit dieser Vorankündigung wird die Ankündigung von Ende 2014 korrigiert, wo ähnliche Netz Ostseeküste II noch für 12 Jahre vergeben werden sollte.


Quelle: VMV

                                                                     Aktuallisiert 19.07.2017



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