DB Regio AG soll Zuschlag für Dieselnetz Ulm erhalten

Mehrere Betriebsstufen: Verbessertes Angebot auf der Mittelschwabenbahn; stündlicher Halt in Gerlenhofen; ein neuer Anschluss in Senden von Weißenhorn in Richtung Memmingen / Vertragslaufzeit von 2020 bis 2032

Die DB Regio AG soll künftig die Regionalverkehre auf den Linien Ulm – Memmingen (– Buxheim), Ulm – Weißenhorn und (Ulm –) Günzburg – Mindelheim betreiben. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, hatte die Verkehrsleistungen im Dieselnetz Ulm, das ca. 1,5 Mio. Zugkilometer pro Jahr umfasst, im Rahmen eines europaweiten öffentlichen Verfahrens ausgeschrieben. Auf den Linien Ulm – Memmingen (– Buxheim) und Ulm – Weißenhorn wird die DB Regio AG künftig Neufahrzeuge vom Typ Alstom Coradia Lint in zwei verschiedenen Längenvarianten einsetzen, auf der Linie (Ulm) Günzburg – Mindelheim aufgefrischte Gebrauchtfahrzeuge vom Typ Stadler Regio Shuttle.
Der Vertrag beginnt im Dezember 2020 und läuft bis Dezember 2032.

Fahrplankonzept und weitgehend Neufahrzeuge
In der Betriebsstufe 1 ab Dezember 2019 wird das heutige Fahrplankonzept weitgehend fortgeführt. Das Angebot auf der Mittelschwabenbahn wird durch eine bessere Vertaktung und ein weiteres Zugpaar verbessert – mit guten und zum Teil optimierten Anschlüssen in Günzburg und Mindelheim. Dafür werden einige Direktverbindungen zwischen Krumbach und Ulm sowie die Direktverbindung Krumbach – Memmingen entfallen und durch Umsteigeverbindungen ersetzt.
Die Betriebsstufe 1.5 wird mit dem Umbau des Bahnhofs Senden starten. Sie enthält Angebotsverbesserungen während der Hauptverkehrszeiten zwischen Ulm und Weißenhorn sowie zwischen Ulm und Vöhringen. Des Weiteren werden die Züge zwischen Ulm und Weißenhorn dann stündlich in Gerlenhofen halten. Neu ist zudem auch ein Anschluss in Senden von Weißenhorn in Richtung Memmingen.
Für den Fall, dass neue Haltepunkte zwischen Kellmünz und Memmingen sowie zwischen Memmingen und Buxheim realisiert werden, ist eine Betriebsstufe 2 vorgesehen, die die Bedienung dieser Halte sicherstellt.
Zur Kompensation der zusätzlichen Verkehre muss im Spätverkehr zwischen Ulm und Weißenhorn in Senden von der Linie bzw. auf die Linie Ulm – Memmingen umgestiegen werden. Auf der Linie Ulm – Memmingen ist im Spätverkehr ein Umstieg in Illertissen von der bzw. auf die Linie Ulm – Kempten – Oberstdorf/Pfronten erforderlich.

Quelle: BEG
 


Bayern: Sitzplatzreservierung im Regionalzug

Ab sofort können Reisende des Donau-Isar-Express und des Fugger-Express Sitzplätze für ihre Fahrt reservieren.
Möglich ist zum einen eine dauerhafte Sitzplatzreservierung für ein Jahresabo, zum anderen eine Einzelplatzreservierung pro Fahrt. Die online-buchbare Sitzplatzreservierung für ein Jahresabo ist für beide Klassen möglich und kostet 40 EUR. Die Einzelplatzreservierung am Fahrscheinautomaten gebucht werden und kostet 1 EUR. Ab 2018 ist dann auch die Einzelplatzreservierung über die mobilen bzw. die Onlinekanäle der DB (bahn.de, DB Navigator) möglich. Im Zug finden Fahrgäste mit Sitzplatzreservierung ihren Platz im dafür vorgesehenen Reservierungsbereich. Dort sind die Sitzplätze nummeriert. Als Bestätigung gilt die Reservierungsbescheinigung als Ausdruck bzw. auf dem Smartphone.

Quelle: DB


                                                 

                                                                      Aktuallisiert 16.10.2017



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