Hesse-Bahn fährt nicht vor Ende 2020

Die reaktivierte Hesse-Bahn zwischen Weil der Stadt und Calw wird nicht vor Ende 2020 in Betrieb gehen.
„Durch die zu klärenden Fragen im Bereich des Natur- und Artenschutzes kann der ursprünglich geplante Zeitpunkt für die Inbetriebnahme … nicht gehalten werden“, erklärte Claudia Krause, Abteilungsleiterin Zentrale Steuerung im Landratsamt. Der knappe bisherige Zeitplan sah eine Inbetriebnahme Ende 2018 vor. Er wurde aufgestellt, weil zu jener Zeit die Landesfördergelder nur bis Ende 2018 gesichert waren. Durch das neue Landes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sind aber die Fördergelder auch darüber hinaus gesichert.

Quelle:

Schwarzwälder Bote


Baden-Württemberg: Finanzierungsvereinbarung zur Hochrheinstrecke

Land Baden-Württemberg, Landratsamt Waldshut und die Deutsche Bahn unterzeichneten am 06.09.2017 die Finanzierungsvereinbarung zu Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke.
Auch der Landkreis Lörrach und der Kanton Basel-Stadt beteiligen sich finanziell. Die Planung war Ende 2012 ins Stocken geraten, da lange Unklarheit über die Finanzierung des Projekts herrschte. Mit der Zusage des Bundes im Herbst 2015, das Bundes-GVFG-Programm weiterzuführen, ergab sich dann eine realistische Initiative. Eine Beteiligung der Schweiz aus derem Bahninfrastrukturfonds wird von der Region angestrebt. Die Landkreise Waldshut und Lörrach, das Land sowie die Schweizer Kantone Basel-Stadt und Schaffhausen und das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) haben am 14.03.2016 eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Finanzierung dieses Projektes geschlossen und die Eckpunkte einer gemeinsamen Finanzierung vereinbart.

Quelle: Landratsamt Waldshut


NBS Stuttgart–Ulm: Baden-Württemberg gibt Planungsauftrag für große Wendlinger Kurve

Baden-Württemberg wird die Planung für die große Wendlinger Kurve in Auftrag geben und dafür mit 1 Mio. EUR in Vorleistung gehen.
Diese Entscheidung bestätigte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) gegenüber dem Schwäbischen Tagblatt. Der zweigleisige kreuzungsfreie Anschluss der Strecke Plochingen – Tübingen an die künftige Neubaustrecke Stuttgart – Ulm soll Mehrkosten von 70 bis 80 Mio. EUR verursachen. Die Finanzierung ist noch ungeklärt, doch laut Hermann hätten Bahn, Bund und alle Landtagsfraktionen signalisiert, den kreuzungsfreien Anschluss zu wollen. Die Havarie in Rastatt habe den letzten überzeugt, dass man eine leistungsfähige Neckartalstrecke brauche, so der Minister.

Quelle: Landesverkehrsminister


Ab Dezember 2017 im Einsatz: 16 fabrikneue Talent-2-Züge für das Netz Gäu-Murr nach Stuttgart überführt

Die Deutsche Bahn hat 16 neue Talent-2-Elektrotriebzüge (DB-Baureihe 442) im gelb-schwarz-weißen Landesdesign erhalten. Die neuen Fahrzeuge wurden seit Mitte Juli 2017 aus dem Bombardier-Werk Hennigsdorf bei Berlin nach Stuttgart überführt. Mit dem Eintreffen des letzten Zuges am Donnerstag vergangener Woche ist die neue Zugflotte für das Netz Gäu-Murr nun komplett, teilt die DB mit.


Die Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme im Netz 3 b zwischen Crailsheim, Stuttgart und Freudenstadt/Konstanz laufen nach Angaben der DB auf Hochtouren. So werden etwa bis zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 Dutzende Lokführer für die Baureihe 442 geschult. Zugleich machen sich Werkstatt-Mitarbeiter und Leitstellen-Disponenten mit den neuen Fahrzeugen vertraut.


Die neue Fahrzeugflotte ist Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Sie wird von DB Regio Baden-Württemberg gefahren und gewartet. Nach dem sogenannten Baden-Württemberg-Modell übernimmt die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) die Beschaffung der Fahrzeuge. Das zuständige Eisenbahnverkehrsunternehmen pachtet und wartet die Fahrzeuge. Die Wartung wird von der Landesanstalt überwacht.

Das Baden-Württemberg-Modell habe sich bewährt, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. „In den insgesamt acht Vergabeverfahren mit Neufahrzeugen seit der Errichtung der SFBW im März 2015 haben sich alle Unternehmen für das BW-Modell entschieden.“ Diese Resonanz zeige, dass mit dem eingeschlagenen Weg die günstigste Finanzierungsform gefunden wurde, so Herrmann weiter. Damit spare das Land Baden-Württemberg im Endeffekt auch Geld.

David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio AG in Baden-Württemberg, erklärt: „Wir sind wirklich stolz auf diesen Verkehrsvertrag. Es ist für DB Regio Baden-Württemberg und landesweit die erste Betriebsaufnahme ausschließlich mit Neufahrzeugen in einem im Wettbewerb vergebenen Netz. Dieser Vertrag bringt endlich den lange erwarteten Komfort für unsere Fahrgäste – von den barrierefreien Zugängen über WLAN bis hin zu mehr Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder.“ Minister Hermann fügt hinzu: „Gleichzeitig wird es das erste Netz sein, das mit unserer neuen Dachmarke für den Schienenpersonennahverkehr an den Start geht. Auf einer Auftaktveranstaltung präsentieren wir am 19. Oktober die Nachfolgemarke für den 3-Löwen-Takt. Eine neue Mobilität im Land wird dann auch durch eine neue Dachmarke mit der dazugehörigen Homepage und einer Kampagne sichtbar.“

Quelle: DB


                                                                    Aktuallisiert: 27.09.2017



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