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Alles ist anders seitdem du nicht mehr da bist.
Zwar steht die Sonne noch am Himmelszelt
doch leuchtet sie nicht mehr.

Auch der Mond ist dann und wann zu sehen,
aber auch er hat sein Strahlen verloren.

Grau ist unsere Welt geworden,
wie ein trister Nebelschleier an einem Novembermorgen.
Ich will diesen Schleier entfernen,
von meinen Augen ziehen
doch scheinen meine Hände gebunden.

Bewegungslos und starr
so ist unser Leben ohne Dich.

Was würde ich geben,
um dich noch einmal in den Armen zu halten,
den Duft deiner Haare einzuatmen
und dir zärtlich über den Rücken zu streicheln.
Einfach nur auf Wiedersehen sagen,
mit der Hoffnung und dem Glauben,
dich in der anderen Welt wieder zu finden.

Alles ist anders ohne Dich, nichts mehr wie es war.
Gefühle sind erfroren
und nur die Sehnsucht brennt im Herzen.

Ich kann es mir wünschen,
die Welt verfluchen oder
einfach nur still da sitzen und beten,
doch du wirst nicht wiederkommen
nicht in diese Welt,
nicht in unserem irdischen Leben.

Alles ist anders ohne Dich, nichts ist mehr wie es war,
und doch es muss weitergehen,
mit Schmerz und Traurigkeit
warten wir auf den Tag
an dem wir endlich den Weg zu dir antreten dürfen
an dem wir erlöst werden von all dem Leid.
Das Wiedersehen mit dir
ist unsere Belohnung
für den Kampf, den wir fechten müssen
als alles anders wurde.



Vier Kerzen

Vier Kerzen brannten.
Es war ganz still. So still,das man hörte,
wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
Ich heiße Frieden.
Mein Licht leuchtet,aber die Menschen halten keinen Frieden,
sie wollen mich nicht.
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:
Ich heiße Glauben.
Aber ich bin überflüssig.
Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen.
Es hat keinen Sinn mehr ,dass ich brenne.
Ein Luftzug wehte durch den Raum,und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.
Ich heiße Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich an die Seite.
Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen,die sie liebe haben sollen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch diees Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!
Und fing fast an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort.Sie sagte:
Hab keine Angst!
Solange ich brenne,können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.

Ich heiße Hoffnung.

Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an!





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